Ombudsfrau bei sexueller Belästigung oder Diskriminierung in den RKH Kliniken

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Neues Angebot zur Beratung und Unterstützung der Klinik-Beschäftigten

Sexuelle Belästigung hat viele Gesichter. Egal ob anzügliche Blicke, zweideutige Kommentare, unangemessene, obszöne Nachrichten oder unerwünschte Berührungen. Ein sexuell motiviertes Verhalten kann beleidigend, erniedrigend oder beschämend auf die betroffene Person wirken. In den RKH Kliniken, die sowohl im Pflegedienst, als auch im ärztlichen Dienst einen hohen Frauenanteil haben, sind sexuelle Belästigungen durch Patienten, aber auch durch Kollegen auch vor. Von sexueller Belästigung betroffene Beschäftigte werden ermutigt, auf solche Erlebnisse aufmerksam zu machen, sich Hilfe zu holen und sich aktiv gegen solche Belästigungen zu wehren.

Deshalb haben die RKH Kliniken feste Ansprechpartner und einen strukturierten Prozess etabliert. Es wurde eine Ombudsfrau ernannt, an die sich jeder Beschäftigte wenden kann. „Es ist uns ein großes Anliegen, dass sich unsere Beschäftigten an ihrem Arbeitsplatz wohl und sicher fühlen. Die Angst oder das unangenehme Gefühl vor einer sexuellen Belästigung oder Diskriminierung wegen Hautfarbe, Abstammung, Religion und anderen Gründen haben bei uns keinen Platz“, so Professor Dr. Jörg Martin, Geschäftsführer der RKH Kliniken. Um die Beschäftigten vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zu schützen, wurde ein Angebot zur Beratung und Unterstützung etabliert.

Die Ombudsfrau der RKH Kliniken ist eine unabhängige Rechtsanwältin, an die sich jeder Beschäftigte bei diskriminierenden Vorfällen und sexuell motivierten Übergriffen wenden kann. Sie berät nach Schilderung der Begebenheiten unter Wahrung der Anonymität über die weiteren Schritte. Als Anwältin ist die Ombudsfrau an die anwaltliche Schweigepflicht gebunden. Zusätzlich stehen zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus

unterschiedlichen Bereichen als Ansprechpartner zur Verfügung, die mit Rat und Tat zur Seite stehen und das jeweilige Anliegen vertraulich behandeln. Informationen zum Thema, den Möglichkeiten und Ansprechpartnern finden die Beschäftigten im Intranet. Darüber hinaus werden Präventionsschulungen für Beschäftigte und Führungskräfte angeboten.

Mehrere Ziele sollen in den RKH Kliniken mit diesem neu etablierten Angebot erreicht werden: eine Atmosphäre im Unternehmen zu schaffen, die null Toleranz zulässt, den Beschäftigten die notwendige Sicherheit zu geben, dass sie jederzeit Hilfe bekommen können, die Beschäftigten zu sensibilisieren, dass sie die Grenzen der anderen respektieren, die Vorgesetzten dazu zu bewegen, hinzuschauen und zu reagieren, und maximalen Opferschutz.

Mitteilung der RKH Regionale Kliniken Holding

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