Östringen schließt neue Energielieferverträge ab 

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Dreijährige Laufzeit – Günstigere Tarife beim Bezug von Ökostrom und Gas

Von Wolfgang Braunecker / Stadt Östringen

In Östringen billigte der Gemeinderat auf Empfehlung der Verwaltung den Neuabschluss der kommunalen Energielieferverträge für Gas und Strom mit Wirkung ab dem  Jahreswechsel 2026/2027.

Wie Stadtkämmerer Philipp Köhler bei der Aussprache im Stadtparlament informierte, hatten sich auf die diesbezügliche Ausschreibung hin sowohl beim Strom wie auch beim Gas mehrere Unternehmen mit ihren Offerten für eine zwei- oder dreijährige Laufzeit des Lieferkontrakts gemeldet. 

Den Zuschlag erteilte der Gemeinderat nun auf Basis der tagesaktuell vorgelegten Konditionen für beide Energiemedien mit einer dreijährigen Laufzeit des neuen Vertrags an die Stadtwerke Bretten, die jeweils das günstigste Angebot unterbreitet hatten.

Bei der Elektrizität kommt wie bisher auch weiterhin Ökostrom zum Einsatz, für den der Stadt dann ab dem kommenden Jahr 9,16 Cent netto pro Kilowattstunde berechnet werden. Der Stromliefervertrag bezieht sich auf sechs größere kommunale Anlagen mit Leistungsmessung, darunter die beiden städtischen Kläranlagen und auch das Bildungszentrum, sowie auf mehr als hundert Abnahmestellen ohne Leistungsmessung, außerdem auf die Straßenbeleuchtung in allen vier Stadtteilen und auf einige wenige noch verbliebene Immobilien mit Elektroheizung. Der Gesamtstromverbrauch für alle erfassten kommunalen Abnahmestellen erreichte zuletzt etwa 2,4 Millionen Kilowattstunden pro Jahr.

Beim Bezug von Gas sind für die Stadt künftig 3,34 Cent netto pro Kilowattstunde fällig. Der jährliche Bezugsbedarf bei Gas lag zuletzt bei insgesamt rund 983.000 Kilowattstunden im Jahr, größere Abnahmestellen sind unter anderem die Feuerwehrhäuser in Östringen und Odenheim sowie die Erich-Bamberger-Stadthalle im Kernort, für letztere soll allerdings zumindest mittelfristig ein Anschluss an das kommunale Nahwärmenetz hergestellt werden. 

Mit den Tarifen der neuen Lieferkontrakte für Strom und Gas fährt die Stadt jeweils günstiger als mit den noch bis zum Jahresende geltenden Verträgen. 

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