Öffnen Hotels und Restaurants bereits ab dem 4. Mai?

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Laut SWR: Drei Bundesländer erarbeiten einheitliches Konzept für Wiedereröffnung – darunter auch Baden-Württemberg.

Seit Anfang der Woche haben viele Läden und Geschäfte im Land wieder für den Publikumsverkehr geöffnet, wenngleich auch unter strengen Hygieneauflagen. Obwohl sich viele Menschen darüber freuen dürften, ist die Lockerung des Lockdowns indes nicht unumstritten. Virologe Christian Drosten brachte die Sorge vor einer zweiten Infektionswelle zum Ausdruck, kehrte man nun zu schnell in die Normalität zurück. Per Twitter schrieb er: „Es wäre jammerschade, wenn wir sehenden Auges in einen Rückfall gingen.“ „Die Situation ist trügerisch.“ „Ein erneuter Shutdown wäre bei erneutem exponentiellem Wachstum unvermeidlich.“

Ob die mahnenden Worte des Experten Gehör finden werden, scheint indes nicht sicher. Immer lauter werden die Rufe jener, die unter dem Stillstand des wirtschaftlichen Lebens zu leiden haben – insbesondere aus der Hotel und Gastronomiebranche. Nach Informationen des Südwestrundfunks arbeiten aktuell die Länder Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen an Plänen für eine kontrollierte Wiedereröffnung der Gastronomie- und Hotelbetriebe ab kommendem Monat. Demnach könne sich die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut vorstellen, die Betriebe schrittweise ab dem 4. Mai wieder zu öffnen. Den Anfang könnten beispielsweise Gartenwirtschaften machen, verbindliche Hygieneregeln vorausgesetzt.

Ob dieses gemeinsame Konzept der drei Bundesländer auch umgesetzt wird, könnte sich unter Umständen bereits in der kommenden Woche entscheiden, wenn die Ministerpräsidenten der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über mögliche weitere Lockerungen der Corona Richtlinien diskutieren.

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