Neues Retentionsbecken vervollständigt Östringer Hochwasserschutz

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Großbaustelle am östlichen Stadtrand

Mit einem Investitionsvolumen von rund 560.000 Euro zuzüglich Planungskosten wird derzeit in Östringen der Hochwasserschutz für die zum östlichen Stadtrand hin entlang des Schenkgrabens gelegenen Gewerbeflächen verbessert. Zu diesem Zweck wird in unmittelbarer Nachbarschaft zu der in Richtung Eichtersheim führenden Bundesstraße 292 eine Rückhaltung modelliert, die bei Bedarf vorübergehend die Wassermengen aufnehmen kann, die vom Schenkgraben im Falle eines sogenannten einhundertjährigen Hochwasserereignisses nicht unmittelbar abgeführt werden könnten und somit ohne geeignete Vorsorgemaßnahmen zwangsläufig Überschwemmungen bewirken würden.

Das Retentionsbecken, das nun seit vorigem Herbst durch Eintiefung eines städtischen Grundstücks, Anlegung einer rund 90 Meter langen und bis zu einem Meter hohen Mauerkante sowie durch Herstellung von Erdwällen Zug um Zug Konturen angenommen hat, weist nach seiner Fertigstellung ein Fassungsvermögen von über 4.250 Kubikmetern auf.

Flankierend zur Realisierung des Retentionsraums wurde bereits der unmittelbar benachbarte Durchlass für den Schenkgraben unter der Bundesstraße bedarfsgerecht aufgeweitet und in vergleichbarer Weise wird zudem auch ein weiterer Durchlass für das Gewässer nach Norden hin in unmittelbarer Nähe zur Karl-Schiller-Straße im Gewerbegebiet Schenkloch ertüchtigt.

Umgesetzt und voraussichtlich bis zu den Sommerferien fertiggestellt wird das Projekt von einem Fachunternehmen aus Waldshut-Tiengen, das im Rahmen der öffentlichen Ausschreibung des Projekts im vorigen Jahr die günstigste Offerte vorgelegt hatte. Das Vorhaben ist ein weiterer wichtiger „Baustein“ zur Optimierung des Hochwasserschutzes im Stadtteil Östringen.

Redaktion: Wolfgang Braunecker / Stadt Östringen

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