Auch wenn globale Konflikte, Krisen und Kriege unsere Aufmerksamkeit fast vollständig ablenken, gehören die Klimakrise und die Notwendigkeit eines echten Klimaschutzes immer noch – und mehr denn je – zu den großen Themen unserer Zeit. Die Klimaarena Sinsheim macht diese eindrucksvoll und pädagogisch wie wissenschaftlich aufbereitet sichtbar.

Am vergangenen Sonntag nutzten Tausende Menschen den Tag der offenen Tür, um sich zu informieren. Die Klimaarena Sinsheim zeigte, wie Nachhaltigkeit funktioniert – ganz ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit jeder Menge Praxis. Seit Jahren macht sie eines klar: Klimaschutz ist kein abstraktes Thema, sondern betrifft jeden im Alltag. Ob beim Heizen, Einkaufen oder Gärtnern – am Tag der offenen Tür gab es konkrete Ideen und faktenbasiertes Wissen, das Lust macht, selbst aktiv zu werden.
Ein Tag zum Ausprobieren und Staunen
Besucher konnten testen, wie naturnahe Gärten Städte kühlen, warum Humus ein echter CO₂-Speicher ist und wie einfache Änderungen in der Ernährung die Umwelt entlasten. Kinder ab fünf Jahren bastelten in der Kreativwerkstatt, Erwachsene diskutierten an Infoständen oder ließen sich bei Führungen durch die Sonderausstellung „Polarstern“ inspirieren. Wer wissen wollte, wie viel CO₂ eigentlich in einer Portion Spaghetti steckt, bekam beim Eine-Welt-Forum Mannheim überraschende Antworten – und gleich ein paar Tipps, wie man den eigenen Fußabdruck verkleinert.

Besonders präsent war die Volksbank Kraichgau, die als einer der wichtigsten Partner der Klimaarena nicht nur über Verantwortung und Nachhaltigkeit redet, sondern auch danach handelt. Sie ermöglicht kostenlose Besuche für Mitglieder, unterstützt Schulklassen mit dem „Klassenzimmer KLIMA ARENA“ und organisiert eigene Nachhaltigkeitstage. Auch am Tag der offenen Tür war sie mit einem Stand im Foyer der Arena vertreten und verloste am Glücksrad – ganz ohne Verlierer – kleine Geschenke für die jungen Besucher.









Auch andere Partner brachten sich ein: Der NABU Baden-Württemberg zeigte etwa, wie jeder Balkon zum Bienenparadies wird, Bee friendly aus Wiesloch machte klar, warum das Insektensterben kein Thema ist, das wir ignorieren dürfen. Und wer Lust auf lokale Abenteuer hatte, fand beim Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald Ideen für nachhaltige Ausflüge direkt vor der Haustür.

Wie wichtig diese Themen sind, wird bei jeder neuen Umweltkrise, jeder Naturkatastrophe und auch bei den aktuell ernüchternden Klimazahlen der Bundesregierung deutlich. Während die deutsche Klimabilanz für 2025 kaum Fortschritte zeigt und Minister jüngst einmal mehr stockende CO₂-Reduktion einräumen mussten, machte die Klimaarena Sinsheim am Sonntag klar, worauf es ankommt: Machen, nicht trödeln.

Super Sache!!!
Schickt da mal alle Bürgermeister der Gegend hin.
Dass sich endlich mal was tut außer schön daher reden!!!
Na ja Fritze Merz und Kollegen tun grad alles um Öl sauber zu machen . Desweitern hat der Rest der Welt anders zu tun …
Sehr gute Einrichtung. Man lernt viel und kann viel Ausprobieren. Was mich allerdings gestört hat, waren die teilweise zu alarmistische Zukunftsprognosen, die wissenschaftlich so auch nicht haltbar sind. Und das Catering.. Das war ne Katastrophe.