Lockdown geht wohl in die Verlängerung

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Die Verlängerung der bestehenden Corona-Maßnahmen scheint bereits besprochene Sache

Es dürfte nach den weiterhin hohen Infektionszahlen der letzten Tage kaum jemanden überraschen. Laut mehreren Medienberichten, allen voran die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, scheinen sich die Vertreter der Länder bereits auf eine Verlängerung des geltenden Lockdowns verständlich zu haben. So sollen sich die Ministerpräsidenten in einer dem gemeinsamen Treffen am Dienstag vorausgegangenen Telefonkonferenz, bereits im Grundsatz auf die Verlängerung über den 10. Januar hinaus geeinigt haben. Offen scheint aber derzeit noch die Dauer dieser verlängerten Maßnahmen zu sein. Wie die F.A.S. unter Berufung auf Teilnehmerkreise schreibt, scheinen Vertreter besonders von der Pandemie betroffenen Länder zu einer Verlängerung bis zum 31. Januar zu tendieren, darunter auch Baden-Württemberg.

Kein gemeinsamer Kurs scheint sich indes in Sachen Öffnungen der Schulen abzuzeichnen. Während die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann im Schulterschluss mit dem Verband der Schulpsychologinnen und Schulpsychologen Baden-Württemberg die rasche Öffnung der Schulen favorisiert, kritisiert beispielsweise Gesundheitsexperte Karl Lauterbach derartige Forderungen deutlich. In einem vielbeachteten Post auf Twitter griff er Eisenmanns Aussage, man dürfe nicht nur “auf Virologen hören” und prognostizierte, der Lockdown würde so in Baden-Württemberg “wenig bringen”.

Mehr Klarheit über den weiteren Kurs für alle Beteiligten, dürfte aber erst die Ministerpräsidentenkonferenz am kommenden Dienstag bringen. Bereits einen Tag zuvor, am heutigen Montag, beraten die Kultusminister über das Vorgehen und die Strategie in Sachen Schule.

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