KVV bietet ab dem 12. Dezember digitale Tarife KVV.homezone und KVV.luftlinie an

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Zwei völlig neuartige digitale Tarifangebote bringt der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember an den Start: Die KVV.luftlinie für Gelegenheitsfahr-gäste und die KVV.homezone als flexibles Abo, für alle, die viel fahren. Beide Produkte sind elektronisch über die App KVV.regiomove buchbar und erweitern das breite und gut sortierte Fahrkartenangebot des KVV. „Wir wollen mit der KVV.homezone und der KVV.luftlinie zum einen neue Kundengruppen gewinnen und zum anderen die Wünsche unserer Bestands-kundschaft nach einem echten Luftlinientarif erfüllen. Wir wollen ihnen maximale Flexibilität bieten und einen ÖPNV, der einfach nutzbar und fair bepreist ist“, betont Dr. Alexander Pischon, Geschäftsführer des KVV. Daher verlässt der KVV mit diesen beiden neuen Tarif-produkten erstmals die Wabenstruktur. Bei allen anderen Fahrkarten bleibt die bekannte Wa-benstruktur bestehen.

Einchecken bei Fahrtantritt, auschecken an der Zielhaltestelle: Nutzer der KVV.luftlinie kom-men ohne Papierfahrkarten-Kauf aus und sind so für einzelne Fahrten auf kurzen Strecken besonders flexibel und schnell unterwegs. Umsteigen innerhalb von 240 Minuten in dieselbe Fahrtrichtung ist dabei kein Problem. Der Preis berechnet sich nach der zurückgelegten Stre-cke: Zum Grundpreis von 1,40 Euro kommen 22 Cent pro angefangenem Fahrtkilometer hinzu. Wer eine Bahncard besitzt, bekommt zusätzlich Rabatt – so wie das bereits für alle anderen KVV-Einzelfahrscheine gilt. „Interessant ist die KVV.luftlinie deshalb vor allem für kurze Strecken beispielsweise innerhalb der Städte Karlsruhe und Baden-Baden sowie für alle, die nah an einer Wabengrenze wohnen und in eine andere Wabe hineinfahren. Das gilt beispielsweise für die Relation Ettlingen – Rüppurr“, erklärt KVV-Tarifmanagerin Stefanie Herrmann. „Wer längere Einzelfahrten plant, der fährt weiterhin am günstigsten mit unseren bekannten Einzelfahrscheinen und dem Tageskartensortiment.“

Und wer einmal vergisst, am Ziel den Stopp-Button auf dem Smartphone zu drücken, kann sich von der App automatisch ausloggen lassen. Grundsätzlich zahlen Fahrgäste nie mehr als eine Sieben-Waben-Einzelfahrkarte und mehrere Fahrten an einem Tag werden zu einer Tageskarte zusammengefasst. Für die zuverlässige und schnelle Entwicklung der luftlinie hat

sich der KVV den Marktführer in diesem Bereich mit ins Boot geholt: Fairtiq. Nach einmaliger Registrierung in der Fairtiq-App kann die KVV.luftlinie zusammen mit allen anderen Mobili-tätsangeboten über KVV.regiomove genutzt werden.

Eine echte Revolution für vielfahrende Fahrgäste auf kürzeren Strecken stellt die KVV.homezone dar. „Erstmals legen die Fahrgäste selbst ihren Mobilitätskreis unabhängig von Waben fest und bezahlen auch nur genau dafür. So etwas gibt es bundesweit noch nir-gendwo, das ist eine Erfindung des KVV zusammen mit civity made in Karlsruhe“, erklärt KVV-Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon. Das flexible Abo ist in dem gewählten Mobili-tätskreis für beliebig viele Fahrten mit Bus und Bahn gültig für 28 Tage – glatte vier Wochen und endet danach automatisch. Wer dasselbe Produkt noch einmal buchen will, kann das mit wenigen Klicks tun. Wer Anpassungen vornehmen möchte, kann einen neuen Kreis ziehen. „Damit kommen wir dem Kundenwunsch nach maximaler Flexibilität nach und bringen einen Tarif an den Start, der mit den nötigen Förderzuschüssen auch perspektivisch noch sehr viele Möglichkeiten bietet. So ist mit Blick auf zunehmendes Arbeiten im Home-Office bei-spielsweise eine Weiterentwicklung hin zur tageweisen Nutzung möglich“, gibt Pischon einen Ausblick in die nahe Zukunft.

Die KVV.homezone berechnet sich preislich aus drei Komponenten: Grundpreis, Radius und ÖPNV-Angebot in dem gewählten Fahrtgebiet. Feste Preise gibt es dadurch nicht und eine homezone im dicht befahrenen Karlsruhe kostet auf fairer Basis mehr als eine homezone derselben Größe im Murgtal. „Mit unserem Angebot bieten wir gerade in kürzeren Pendlerbe-reichen und für Menschen, die nah an einer Wabengrenze wohnen und beruflich in eine an-grenzende Wabe hineinpendeln eine attraktive Alternative auf digitaler Ebene“, erklärt Stefa-nie Herrmann. Die Tarifmanagerin betont: „Wer Interesse an einer KVV.homezone hat, dem raten wir auf jeden Fall zum Vergleich. Am besten ab dem 12.12. über die regiomove App ausprobieren, ob der persönliche Mobilitätskreis günstiger kommt als das Abo aus dem Be-standsangebot. Wer lange Strecken pendelt und diese voll ausreizt, der fährt in jedem Fall mit unseren Abos wie Kombicards oder der Karte ab 65 am günstigsten.“

Auf seiner Homepage hat der KVV in einem Fragenkatalog und anschaulichen Erklärungen die wichtigsten Punkte rund um die neuen Tarifprodukte zusammengefasst. Für Fragen zu den neuen Tarifprodukten stehen zudem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Callcenters und der KVV-Kundenzentren zur Verfügung. Wer sich noch intensiver im persönlichen Trai-ning mit der App-Nutzung vertraut machen will, Unterstützung beim Herunterladen und der Einrichtung braucht, kann sich zu einem der ab dem 12. Januar angebotenen kostenlosen Trainings im KVV-Kundenzentrum in der Durlacher Allee anmelden. Informationen dazu gibt es unter www.kvv.de oder telefonisch unter 0721/6107-5885

Mitteilung der Karlsruher Verkehrsverbund GmbH

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