Katastrophe auf dem Sportplatz – Das Rote Kreuz probt den Notfall

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DRK-Großübung in Karlsdorf-Neuthard

Das Unwetter kam ohne Vorwarnung. Während eines Fußballspiels auf dem Gelände des FC Germania Karlsdorf werden die Spieler auf dem Platz von heftigen Sturmböen überrascht. Die Folgen sind gravierend: Ein Baum stürzt auf ein Zelt und begräbt mehrere Menschen unter sich, herumwirbelnde Äste und ein umgestürzter Grill verletzen Zuschauer und Spieler.

Dieses durchaus realistische Szenario probte das Deutsche Rote Kreuz am Samstag in Karlsdorf-Neuthard mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften aus der gesamten Region: Zugegen waren die DRK Ortsvereine aus Bruchsal, Heidelsheim, Helmsheim, Untergrombach, Obergrombach, Büchenau, Forst, Hambrücken und Neuthard.

Zweck der Übung war es, das was den vielen Helfern des Roten Kreuzes über das Jahr hinweg in einem großen Ausbildungspaket vermittelt wurde, nun unter nahezu realen Bedingungen zu proben.

Es galt sich dabei innerhalb weniger Momente auf eine komplexe Notsituation einzustellen, die Versorgung der Verletzten zu koordinieren und den Abtransport zu bewerkstelligen – all das unter Beteiligung mehrerer, unterschiedlicher Ortsgruppen des DRK.

Zufrieden zeigen sich nach Ende der Übung die zahlreichen Besucher aus Kommunal- und Landespolitik. Zu Gast waren neben Karlsdorf-Neuthards Bürgermeister Sven Weigt seine Amtskollegen aus Forst, Hambrücken und Bruchsal, sowie der Landtagsabgeordnete Ulli Hockenberger.

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