Hilfsangebote in Bruchsal während der Corona-Krise

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Das Rathaus in Bruchsal

Alle Informationen auf der städtischen Homepage www.bruchsal.de/corona – Nachbarschaftsinitiativen

Die Malteser bieten sich als Einkaufshelfer/-innen an. „Wir erledigen Ihren Einkauf“, versprechen die Ministranten von St. Anton in der Bruchsaler Südstadt. Der FSV Büchenau organisiert in seinem Stadtteil eine „Einkaufshilfe und andere Unterstützung“. In Untergrombach heißt es: „Der FC Germania 07 Untergrombach kauft für Euch ein“. Die katholische Kirchengemeinde hat sich bereit erklärt, bei der Organisation und Koordination zu helfen. In Heidelsheim und Helmsheim haben sich mehr als zehn Organisationen zusammengeschlossen, um ihre Hilfen anzubieten – unter der Koordination der evangelischen Kirchengemeinde.

Mit der Notlage wächst auch die Bereitschaft zu helfen. „Ich bin davon sehr berührt und beeindruckt, wie schnell und vielfältig die Hilfsangebote wachsen“, sagt Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick. „Ich danke allen, die sich schon jetzt auf den Weg machen zu ihren Nachbarn/-innen und Mitbürgern/-innen, um zu helfen.“ Sich beizustehen sei ein Zeichen der Solidarität. Es zeige, dass das Miteinander in Bruchsal funktioniere. „Darauf bin ich stolz“, sagt die Oberbürgermeisterin. Bei aller Hilfsbereitschaft mahnt sie alle Helfer/-innen aber, an den eigenen Schutz zu denken und ihren Einsatz mit möglichst wenig persönlichem Kontakt zu erbringen. Die Ausbreitung des Corona-Virus kann nur eingedämmt werden, wenn alle sich selbst und andere im Umfeld vor Ansteckung so weit wie möglich schützen.

Um einen kompakten Überblick über die verschiedenen Hilfsangebote zu geben, hat die Stadt Bruchsal eine Webseite erstellt, die unter www.bruchsal.de/corona – Stichwort Nachbarschaftsinitiativen abrufbar ist. Hierauf finden sich auch Hinweise zum Eigenschutz. Zusammengestellt werden die Informationen vom städtischen Engagementbüro , Telefon 0 72 51/ 79 347, engagiert@bruchsal.de. Hier können sich auch Helfer/-innen melden, die Initiativen gestartet haben.

Pressemeldung der Stadt Bruchsal vom 21. März 2020.

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