Haushalte übermitteln ihren Stromverbrauch online – Netze BW bedankt sich mit Spende des eingesparten Portos

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Die Netze BW ruft seit dem vergangenen Jahr dazu auf, ihr den Stand des Stromzählers nicht mehr per Post, sondern mittels elektronischer Medien mitzuteilen. Als Anreiz verspricht der Netzbetreiber, das dadurch eingesparte Porto einer gemeinnützigen Einrichtung vor Ort zu spenden. Das Versprechen wird nun eingelöst und dem Förderverein der Leopold-Feigenbutz-Realschule Oberderdingen 1.138,50 Euro überreicht.

Oberderdingen. Etwas aus der Portokasse bezahlen – von dieser normalerweise eher negativ gemeinten Redewendung kann es durchaus auch eine positive Variante geben. Wie im Falle der Netze BW-Aktion „Zählerstand online erfassen, bei der in Oberderdingen 1.138,50 Euro zusammenkamen. Der Betrag kommt dem Förderverein der Leopold Feigenbutz Realschule zugute. Die erste Vorsitzende Birgitta Neumann nahm heute in Anwesenheit von Bürgermeister Thomas Nowitzki, der die Schule für die Spendenübergabe bei der Netze BW vorgeschlagen hat, den Spendenscheck entgegen. „Wir freuen uns über jeden zusätzlichen Euro, der uns und unsere Arbeit unterstützt“, bedankt sich Neumann bei allen Haushalten, die ihren Zählerstand online mitgeteilt und somit zur Spende beigetragen hatten.

„Das Geld soll zum Wohle der Schüler eingesetzt werden“, berichtet Rektor Gregor Svoboda und bedankte sich bei Willi Parstorfer von der Netze BW. Ein Teil des Geldes soll für die Anschaffung eines Klassensatzes von Ohrenschützern fließen. „Oft ist es durch laute Geräusche von draußen, aber auch in der Pause laut, so dass sich viele Schüler nicht konzentrieren können. Die Ohrschützer sollen dazu dienen dem Lärm entfliehen und sich besser konzentrieren zu können“, berichtet Katharina Franz Lehrerin an der LFR, die dieses Konzept bereits von ihrer alten Schule kennt und schätzt.

Ein weiteres Projekt für das ein Teil der Spende genutzt werden soll ist das Lichtkonzept im Raum der Stille. Hier können Schülerinnen und Schüler, ganze Klassen, ja sogar Lehrer sich in schweren Zeiten, aber auch einfach, um sich etwas zu entspannen, eine Auszeit nehmen. Den Raum haben die Schüler selbst renoviert und gestrichen. Sand- und Blautöne sollen Weite, Wasser und Wellen symbolisieren und beruhigend wirken. Schulsozialarbeiterin Maria Dernbach-Henkel und Pfarrerin Ditta Grefe-Schlüntz haben damit durchweg nur positive Erfahrungen gesammelt.

In die Einrichtung von Drinkwasserspendern soll ebenfalls mit einem Teil der Spende investiert werden. Besonders an heißen Tagen können sich dann die Schüler kostenlos gekühltes Wasser holen. „Unser Ziel ist es, mehr und mehr von der postalischen Datenübermittlung abzurücken“, erklärt Willi Parstorfer von der Netze BW. „Darum bieten wir verschiedene zeitgemäße Wege an, um die Angaben ohne große Umstände durchgeben zu können.“ Dadurch sparen die Kunden Zeit und die Netze BW optimiert die Qualität ihrer Datenerfassung. Und obendrein wird ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Denn der Verzicht auf die bislang übliche Ablesekarte bedeutet auch, dass sich dadurch das Papier und der Transport per Post erübrigen. „Wenn immer mehr der Netze BW-Kunden auf die Zählerkarte verzichten, kann also jede Menge CO2 und Energie eingespart werden. Und da uns die Umwelt am Herzen liegt, haben wir unsere Aktion als kleine Zusatzmotivation ins Leben gerufen“, berichtet Willi Parstorfer. Für jeden Zählerstand, der pro Kommune online erfasst wird, geht das Rückporto an eine dort tätige gemeinnützige Organisation. Zur Verwendung des Betrags kann die Kommune Vorschläge machen. Die Aktion wird in diesem Jahr fortgeführt.

Pressemitteilung der Gemeinde Oberderdingen

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