Hajo Böser kandidiert für das Bürgermeisteramt in Forst

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Hajo Böser aus Oberhausen-Rheinhausen bewirbt sich um das Amt des Bürgermeisters in Forst, das gab der gebürtige Forster, der am 14. September zur Wahl antritt, nun in einer Mitteilung an die Medien bekannt. Er bringe langjährige kommunalpolitische Erfahrung mit, so Böser, als Gemeinderat, Kreisrat, erster Bürgermeisterstellvertreter und Ortsvorsteher von Rheinhausen.

Der 57-jährige Christdemokrat ist verheiratet, spielte jahrzehntelang Handball beim TV Forst und ist in seiner Freizeit als Jogger und Radfahrer aktiv. Nach eigener Aussage sei er „fit, kerngesund, belastbar und voll motiviert“.

Bei der Kommunalwahl 2024 wurde er in seinem Wohnort jeweils Stimmenkönig bei Gemeinderats-, Ortschaftsrats- und Kreistagswahl, führt Böser ins Feld. „Sicherlich ein deutliches Zeichen der Wertschätzung meiner Arbeit“. Als Diplom-Finanzwirt und Konzernbetriebsprüfer beim Zentralen Konzernprüfungsamt verfüge er über fundierte Kenntnisse im Finanzbereich, die er regelmäßig im Gemeinderat einbringe.

In den vergangenen Monaten vertrat Böser den erkrankten Bürgermeister Manuel Scholl über acht Monate hinweg. Diese Zeit habe ihm umfangreiche Einblicke in das Amt verschafft. Trotz der Doppelbelastung sei er täglich bis zu 16 bis 18 Stunden im Einsatz gewesen.

Böser betont seine tiefe Verbundenheit mit Forst, trotz des familiär bedingten Umzugs. Er sei durch Familie, Freunde und Vereinsarbeit fest mit dem Ort verwurzelt. Er beschreibt sich als Verfechter eines guten Miteinanders und verweist auf den parteiübergreifenden Dank und die Anerkennung, die er im Gemeinderat nach seiner Vertretungszeit erhalten habe.

Mit einem kooperativen Führungsstil und neuen kommunalpolitischen Ansätzen wolle er Forst voranbringen. „Was ich mitbringe, sind u. a. der Blick über reine Verwaltungsstrukturen hinaus, Kommunikationsfähigkeit, Glaubwürdigkeit und Kritikfähigkeit“, erklärt Böser. Forst könne davon profitieren.