Ein Stückchen Kernkraftwerk fürs Wohnzimmer

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Foto: EnBW Kernkraft GmbH

EnBW will Bruchstücke der Philippsburger Kühltürme zugänglich machen

Wie geschnitten Brot: Die Sprengung der beiden Kühltürme verlief glatt und ohne jegliche Zwischenfälle – das ist das Fazit das die EnBW nun auf einer Pressekonferenz im Nachgang des spektakulären Abbruchs vor rund einem Monat zog. Unzählige Sprengladungen ließen die beiden Giganten exakt wie vorhergesagt in sich zusammensinken und das ohne jeden Kollateralschaden. Selbst ein benachbartes Gebäude in nur 25 Metern Abstand zu den Kühltürmen, wurde dabei kein Stück in Mitleidenschaft gezogen – nicht einmal eine Scheibe ging hier zu Bruch.

Ein Souvenir für die private Sammlung

Weil der Energieversorger zahlreiche Anfragen aus der Bürgerschaft erhalten hat, wird sogar in Erwägung gezogen, die Bruchstücke der beiden Kühltürme allen diesbezüglichen Interessenten zugänglich zu machen. Sobald die entsprechenden abfallrechtlichen Fragen geklärt seien, wolle man dies grundsätzlich ermöglichen, so die EnBW. Ein größerer Rest der beiden Türme wurde bereits für das Heimatmuseum der Stadt Philippsburg reserviert, etwa handtellergroße Stücke stehen eventuell in Kürze für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung – Weitere Informationen hierzu will die EnBW in Bälde veröffentlichen.

Und weiter geht es

Selbstredend laufen die Bauarbeiten auf dem Areal des stillgelegten Kernkraftwerkes ohne Pause unter Hochdruck weiter. Auf dem Gelände soll ein großes Gleichstrom Umspannwerk entstehen. Dieser Konverter fungiert dann künftig als südlicher Endpunkt des Großprojektes Ultranet, welches mittels Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung Osterrath in Nordrhein-Westfalen mit Philippsburg verbinden soll.

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