Ein Partywochenende mit Folgen

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Symbolbild

Dutzende Ruhestörungen und aus dem Ruder gelaufene Partys, hielten am Wochenende die Polizei in Atem

Schlaflose Nächte und durchgeschwitzte Laken – das Wochenende dürfte für viele Menschen im Hügelland nicht wirklich viel Erholung bedeutet haben. Das lag aber nur teilweise in den hochsommerlichen Temperaturen begründet, auch jede Menge, teilweise tagelang andauernde Partys im Hügelland, ließen viele Anwohner nicht zur Ruhe kommen. Alleine im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Bad Schönborn wurden am Wochenende nicht weniger als 22 Ruhestörungen gemeldet, berichtet uns Revierleiter Gerd Volland im Hügelhelden-Gespräch.

Hotspot der Partyszene am Wochenende war der Kraichtaler Stadtteil Unteröwisheim, wo gleich mehrere Partys von Freitag bis in den Sonntag hinein, den Unmut vieler Anwohner auf sich zogen. Laute Musik und das intensive Dröhnen dicker Bassboxen machten das Schlafen bei geöffneten Fenstern unmöglich – bei Temperaturen weit über 20 Grad in der Nacht eine unglückliche Kombination.

Bei zwei Locations musste die Polizei gleich mehrfach anrücken und traf vor Ort auf 60 bis 100 feiernde Partygäste. Besonders die Lärmbelastung die von diesen beiden Hotspots im Gewann Schnurren und auf einer Anhöhe zwischen altem Unteröwisheimer Weg und Rußgraben ausging, sorgte für dutzende Beschwerden bei der Polizei, die nun mehrere Anzeigen wegen Ruhestörung zu bearbeiten hat und zudem Verstöße gegen die bestehenden Corona-Verordnungen untersucht.

Neben diesen besonders herausragenden Partys, gingen am Wochenende aber noch zahlreiche, weitere Beschwerden bei den Beamten ein. So fielen mehrere kleinere, private Feiern mit hoher Lautstärke bis spät in die Nacht auf, aber auch lautstarke Zusammenkünfte in den Außenbereichen mehrerer Gastwirtschaften.

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7 Gedanken zu „Ein Partywochenende mit Folgen“

  1. Leider wurde die Polizei aber auch zu Feiern gerufen, wo es keine Lärmbelästigung gab…Wenn sich Nachbarn über jegliche Geräusche ärgern und gleich die Polizei rufen, anstatt sich selbst mal zu melden, haben die Ordnungshüter nur unnötig Arbeit

  2. Was erwartet man wenn man sämtliche Kulturveranstaltungen, Straßenfeste und weitere Veranstaltungen verbietet? Tolerante tragen oropax im Zweifelsfall. Man kann auch mal gönnen

    • Das hat nichts mit Toleranz zu tun. Wenn ein paar wenige meinen, eine ganze Ortschaft die ganze Nacht hindurch mit einer Musikanlage beschallen zu müssen, welche locker eine Großdisco beschallen könnte, dann ist das ehrlich gesagt absolut rücksichtslos und dumm. Diese Egoisten denken vermutlich nicht daran, dass manche Leute am nächsten Morgen arbeiten müssen und dass es auch Kinder und ältere Menschen den Schlaf kostet. Auch die Wildtiere in Feld und Flur brauchen den Krach nicht. Wir haben auch schon so manche Party gefeiert, aber eine kleine Musikanlage reicht da auch. Ich wünsche mir, dass diese Leute mal etwas (nach)denken, bevor sie das nächste Mal feiern gehen. Und wenn sich sowas wiederholt, dann bitte ich die Polizei darum durchzugreifen und dieses Rowdytum abzustellen. Wie gesagt, gegen eine Feier ist nichts einzuwenden, aber das sollte in einem normalen Rahmen bleiben.

    • Liebe Irene, da kann ich doch nur zustimmen. Schade, wie viele Menschen fehlende Intelligenz in einer solchen Situation zeigen.

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