Des Kraichgaus größte Badewanne ist bereit für Euch

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Am Samstag startet die Saison am Hardtsee Ubstadt-Weiher

Jetzt kann der Sommer kommen. Alles ist erledigt, jeder Punkt auf der umfangreichen Checkliste von Christopher Bader abgehakt. Der Leiter des Hardtsee-Teams ist zufrieden, besser könnte es gerade nicht laufen. Die Temperaturen spielen mit, sogar das Wasser ist schon anständig warm. 18,9 Grad misst das WLAN-Thermometer in einem Meter Tiefe, dessen Messwerte 24/7 live ins Internet gestreamt werden. “Bis Samstag werden das locker 20 Grad und mehr” ist sich Christopher Bader sicher. Ein paar Wasserratten sind auch mit deutlich weniger zufrieden, schon an diesem noch etwas windigen Wochenstart ziehen ein paar Hartgesottene ihre Bahnen durch das klare grün-blaue Wasser. “Wir haben auch ein paar Stammgäste, die gehen das ganze Jahr ins Wasser, auch im Winter” lacht Christopher und führt uns über das weitläufige Gelände. Das ganze Team ist auf den Beinen und verleiht dem Freizeitzentrum den letzten Schliff vor dem großen Saisonstart am Wochenende. Der Rasen wurde gemäht, der Strand in Ordnung gebracht und sogar unter Wasser haben die Taucherinnen und Taucher der Skin-Diver alle Scherben, scharfkantigen Steine oder sonstige Gefahren im Vorfeld beseitigt.

Alles picobello

Auf Vordermann gebracht wurden auch die sanitären Anlagen und die technische Infrastruktur des Geländes. Zwischenzeitlich gibt es neben den bestehenden Notrufsäulen noch eine weitere am kleinen Wachturm der Rettungsschwimmer an der Spitze der kleinen Landzunge. Sicherheit wird selbstredend auch in der kommenden Saison großgeschrieben. Die RettungsschwimmerInnen der DLRG werden an jedem Öffnungstag nicht nur ein wachsames Auge auf alle Badegäste haben. Der gefahrlose Badespaß wird wie gewohnt durch die entsprechende Beflaggung signalisiert. Rot steht für Stop, Grün für Go – Soweit so einfach.

Christopher Bader vom Hardtsee-Team

Natürlich gibt es auch wie gewohnt Eis, Getränke, Snacks und mehr am Hardtsee Ubstadt-Weiher. Gastronom Frank Müller lädt auf die Burgeralm ein und öffnet an schönen Tagen selbstredend auch die Strandbar und den Kiosk. Bereits jetzt hat die große Seeterrasse geöffnet, ein kühler Drink mit Blick auf das glitzernde Wasser ist also kein Problem.

Online only – Neuer Ticketverkauf startet

Der Hardtsee bleibt bei seinem etablierten Erfolgsrezept und schickt sich eine weitere Saison an, zum Sehnsuchtsort an heißen Sommertagen für alle kleinen und großen Hügelländer zu werden. Eine nennenswerte Änderung steht aber doch an, diese betrifft den Kauf der Eintrittskarten. Künftig wird es am Hardtsee keinen Barverkauf der Tickets mehr geben, das Prozedere läuft ab sofort weitestgehend online. Bis zu drei Tagen im Vorfeld lassen sich die Karten über die Webseite des Hardtsees über den Ticketdienstleister vivenu erstellen und als QR-Code direkt auf dem Smartphone speichern. Dieser Code muss dann an der Kasse vorgezeigt werden. Ein spontaner Kauf von Tickets direkt am See ist also nicht mehr möglich, etwas Planung gehört fortan dazu. Es sei denn natürlich, man ist Besitzer einer Saisonkarte, mit dieser ist der Zutritt selbstredend jederzeit möglich. Wer wirklich gar nicht auf ein Smartphone oder einen internetfähigen Computer bzw. einen Bekannten oder Verwandten zurückgreifen kann, der hier auszuhelfen weiß, kann die Einlasskarten auch direkt bei der Gemeindeverwaltung im Vorfeld erwerben. Ein Besucher-Kontingent oder andere Einschränkungen, die während der letzten beiden Corona-Jahre nötig waren, gibt es übrigens am Hardtsee nicht mehr. Angst gar nicht erst eingelassen zu werden, muss also niemand mehr haben.

Ab Samstag hat das Freizeitzentrum Ubstadt-Weiher also wieder geöffnet. Der Einlass ist ab 10 Uhr möglich, ab dann kann mindestens bis zum Einbruch der Dämmerung – spätestens aber 21 Uhr geschwommen geplanscht und genossen werden.

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4 Gedanken zu „Des Kraichgaus größte Badewanne ist bereit für Euch“

  1. Online Tickets. Sehr schön.
    Mal wieder wurde nicht an die Älteren unter uns gedacht die kein Internet haben. Dann rollatieren wir eben nach Longbridge rüber.

    • Hurra: Es wurde ein Möglichkeit gefunden, um trotz aller Corona-Auflagen den See zu öffnen?

      Achneinfalsch!

      Nörgelnörgel: Es werden die Älteren ausgeschlossen, die keine Einlasskarten direkt bei der Gemeindeverwaltung kaufen können und keine Bekannten oder Verwandten mit Internetzugang haben.

  2. Naja…..so richtig fair ist das ganze eben nicht. Es soll tatsächlich noch Leute geben die spontan sich entscheiden an den See zu gehen. Könnte man einiges draus folgern….aber s’gibt ja genügend andere Alternativen in der Region wo man immer willkommen ist.

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