Der etwas andere Hofladen – Regionales aus dem Knast

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Frische Produkte aus der Justizvollzugsanstalt Kislau

(Archiv) Es war in seiner rund 850 jährigen Geschichte bereits fürstliches Jagdschloss, Militärhospital und in seinen dunkelsten Stunden auch Konzentrationslager der Nationalsozialisten: Das Schloss Kislau bei Bad Schönborn. Es liegt inmitten weiter Natur vor den Toren der Kraichgau-Gemeinde, dort wo diese auf den Nachbarn Kronau stößt. Saftige Weiden, grasende Rinder, gackernde Hühner, herrlich duftende Heuschober. Dazu Äpfel, Birnen, Tomaten oder saftige Salatköpfe im großen Garten… echte Bauernhof-Idylle eben…. Nur die hohen Zäune, die vergitterten Fenster und der Stacheldraht lassen darauf schließen, dass es sich beim Schloss Kislau um keinen gewöhnlichen Bauernhof handelt – es ist vielmehr die Außenstelle der Justizvollzugsanstalt Bruchsal. Hier durchlaufen die Häftlinge eine besondere und innovative Formen der Resozialisierung. Angeleitet von erfahrenen Justizvollzugsbeamten mit einer entsprechenden landwirtschaftlichen Ausbildung, erlernen Sie hier das bäuerliche Handwerk auf Feldern, Wiesen und im Stall.

Die Produkte dieser Arbeit, unter anderem Fleisch und Wurstwaren, Obst und Gemüse sowie frische Eier, können die Menschen aus der ganzen Region im eigens dafür eingerichteten Hofladen erwerben. Wir haben uns mit der Kamera die Sache aus der Nähe angesehen.

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Dieser Beitrag erschien erstmalig im Sommer 2018

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