Bruchsal bereitet Nachtragshaushalt vor

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Massive Einbußen bei der Gewerbesteuer

Es führt keinen Weg drumherum: Die Stadt Bruchsal muss aufgrund sinkender Gewerbesteuereinnahmen einen Nachtragshaushalt aufstellen. Der ursprünglich für 2025 geplante Ansatz von 55 Millionen Euro habe sich auf nur noch 27,5 Millionen Euro halbiert, so die Stadt Bruchsal in einer Mitteilung an die Medien. Insgesamt rechne man in den Jahren 2025 bis 2028 mit einem Rückgang von rund 79 Millionen Euro.

Um auf die angespannte Haushaltslage zu reagieren, gilt daher bereits seit dem 16. Mai eine umfassende Haushaltssperre. Neue Projekte werden nur noch in zwingend notwendigen Fällen begonnen. Bereits im April wurde eine Haushaltsstrukturkommission eingesetzt, um die finanzielle Entwicklung zu analysieren und Maßnahmen zu erarbeiten.

Der Nachtragshaushaltsplan soll am 29. Juli im Gemeinderat verabschiedet und anschließend dem Regierungspräsidium zur Genehmigung vorgelegt werden. Die Stadt sieht sich angesichts der Lage gezwungen, Kassenkredite aufzunehmen, um die laufende Liquidität sicherzustellen.

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2 Kommentare zu „Bruchsal bereitet Nachtragshaushalt vor“

  1. Wir haben hier 55 Millionen Gewerbesteuern die plötzlich auf die Hälfte geschrumpft sind. Entweder gibt es hier eine ernsthafte strukturelle Krise oder eine Stadtverwaltung die nicht mal mehr ihre Finanzen planen kann … oder beides !

    Die Gewerbesteuer hat sich halbiert, trotz florierender Innenstadt ?

    Ich dachte all die Kioske, Döner-Buden, Barbiere und Nagelstudios die in den letzten Jahren aus dem Boden geschossen sind würden einiges der abgewanderten Gewerbesteuern wieder wett machen ! Ich vermute mal die meisten dieser Geschäfte können kaum wirtschaftlich operieren, bzw. sind so margenschwach dass sie nicht mal Kartenzahlung oder eine Kasse anbieten können.

  2. Bruchsal sollte ihr Führungspersonal entfernen !! Die dramatische Lage kann nicht nur anderen zu geschoben werden. Unfassbar

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