Bretten: Inbetriebnahme einer stationären Geschwindigkeitsmessanlage an der Pforzheimer Straße

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Ordnungsamtsleiter Simon Bolg nimmt die Messanlage zusammen mit seinem Mitarbeiter Achim Kleinhans und Vertretern der Polizeibehörde in Betrieb

Am Mittwoch, 30.10.2019, wurde an der Pforzheimer Straße auf Höhe der Abzweigung zur K3568 eine stationäre Geschwindigkeitsmessanlage mit zwei Säulen installiert. Diese wurde am 31.10.2019 durch das Ordnungsamt scharf geschaltet und kann nun in beide Fahrtrichtungen gleichzeitig messen. Der Standort der stationären Anlage befindet sich außerhalb der geschlossenen Ortschaft und wird die dort zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km / h überwachen.

Hintergrund dieser Maßnahme ist ein Beschluss des Gemeinderats vom 3. Juli 2019, dem bereits Gespräche etwa bei den Beratungen zum Haushalt 2019 vorangegangen sind. Die Geschwindigkeitsmessanlage soll den bekannten Unfallbrennpunkt im Einmündungsbereich entschärfen. Verschiedene verkehrsrechtliche Maßnahmen wie z.B. Markierungsarbeiten im Bereich der Sperrfläche, die Aufstellung von sogenannten Leitboys (Schutz vor Überfahren der Sperrfläche) und von Unfall-Hinweistafeln sowie eine Beschränkung der Geschwindigkeit von zunächst auf 70 km/h auf später 50 km /h sind dieser Maßnahme vorausgegangen.

Ausgewählt wurde ein Modell des Herstellers Vitronic, das alle Vorgaben (stationäre, Laserscanerbasierte, non-invasive Geschwindigkeitsmessanlage) erfüllt und dessen Ergebnisse zeitsparend ausgewertet werden können. Aus dem gleichen Grund wurde in der Vergangenheit auch die Messanlage am Alexanderplatz von diesem Hersteller geordert. Für die Stadt Bretten ergeben sich daraus folgende Vorteile: beide Messanlagen sind miteinander kompatibel und eventuelle Kosten für Reparatur- und Wartungsarbeiten können gering gehalten werden. Die Kosten für die Anlage belaufen sich auch rund 160.000 Euro.

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