Beseitigung von Schäden an Gleisen und Bahnen nach Verschmutzung durch Vergussmaterial dauert an

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Betriebliches Notkonzept am 16. Juni erforderlich

Nachdem von Seiten der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) am gestrigen Dienstagabend (15. Juni) der komplette Tram- und Stadtbahnbetrieb der VBK sowie der Albtal-Verkehrsgesellschaft (AVG) im Karlsruher Stadtgebiet eingestellt werden musste, kann auch am heutigen Mittwoch, 16. Juni, in der Stadt leider noch kein regulärer Bahnbetrieb erfol-gen.

Sowohl in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch als auch im Verlauf des heutigen Tages ist es weiter erforderlich, die Verunreinigungen durch Vergussmaterial an Fahrzeugen und Gleisen in vielen Bereichen des Stadtgebiets zu beseitigen. Im Zuge der Reinigungsarbeiten werden auch die möglichen Ursachen analysiert und wenn möglich behoben. Zahlreiche Mitarbeiter von VBK und AVG sind zusammen mit einer Fachfirma und Mitarbeitern des THW vor Ort im Einsatz.

Fußgänger und Radfahrer werden gebeten, im Bereich der Gleise im gesamten Stadtgebiet besonders vorsichtig zu sein, bis die Schäden und Verunreinigungen durch die VBK vollstän-dig beseitigt sind.

Aufgrund des großen Umfangs der zu bewältigenden Maßnahmen können VBK und AVG ih-ren Fahrgästen am morgigen Mittwoch leider nur folgendes betriebliche Notkonzept anbieten und bitten die Fahrgäste um Entschuldigung für die Einschränkungen:

Details zum betrieblichen Notkonzept der AVG:

Die Stadtbahnlinien der AVG verkehren je nach Fahrzeugverfügbarkeit am morgigen Mittwoch in der Region außerhalb von Karlsruhe, aber nicht durch die Karlsruher Innenstadt. Bei Be-darf wird auf allen betroffenen Linien ein Busnotverkehr eingesetzt.

Die AVG-Linie S4 Eilzug endet aus dem Kraichgau kommend am Karlsruher Hauptbahnhof, andere Bahnen der S4 enden in Grötzingen Oberaustraße. Dort ist der Umstieg in die S5 möglich. Die S5 aus Richtung Pfinztal verkehrt bis zur Tullastraße / VBK. Die S5 aus westlicher Richtung verkehrt bis zum Rheinhafen. Die von Süden aus Richtung Rastatt kommenden AVG-Linien S7 und S8, die sonst regulär über den Albtalbahnhof in die Stadt fahren, enden im Karlsruher Hauptbahnhof.

Die aus Richtung Wörth und Germersheim kommenden AVG-Stadtbahnlinien S51 und S52 umfahren die Stadt auf dem DB-Gleis über Karlsruhe-West in Richtung Karlsruhe Hauptbahn-hof. Für die beiden Linien S1 und S11 gilt ebenfalls, dass diese die Innenstadt nicht durchque-ren. In deren südlichem Abschnitt wird ein Schienenersatzverkehr zwischen Ettlingen Stadt-bahnhof in Richtung Hauptbahnhof eingerichtet. Im nördlichen Abschnitt verkehrt der Buser-satzverkehr zwischen Hochstetten und Yorckstraße. Für die AVG-Linien S31 und S32 wird je nach Verfügbarkeit ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Mit Blick auf die AVG-Linien S41/S42 sowie die S4 zwischen Heilbronn und Öhringen kann es ebenfalls zu Fahrtausfällen kommen.

Details zum betrieblichen Notkonzept der VBK:

Der Großteil der VBK-Tramlinien kann am morgigen Mittwoch, 16. Juni, aufgrund der genann-ten Verunreinigungen nicht im Karlsruher Stadtgebiet verkehren.

Folgende Verbindungen können jedoch auch am morgigen Mittwoch genutzt werden: Die S2 verkehrt auf dem Streckenabschnitt von Spöck über die Tullastraße und weiter als Tram 1 nach Durlach, während die Tram 4 von der Waldstadt über die Tullastraße und von dort weiter als Tram 2 nach Wolfartsweier fährt.

Der Abschnitt bis Wolfartsweier kann eventuell erst gegen späteren Vormittag befahren wer-den, so lange fahren die Bahnen der Tram 2 nach Durlach.

Die S2 West fährt vom Rheinhafen über den Entenfang nach Rheinstetten, während die Tram 6 West von Knielingen über Entenfang nach Daxlanden genutzt werden kann.

Auf folgenden Streckenabschnitten wird ein SEV mit Bussen eingerichtet:

Hauptstrecken:

1.) Tullastraße – Durlacher Tor – Marktplatz – Europaplatz – Mühlburger Tor – Entenfang sowie

2.) Marktplatz – Europaplatz – Brauerstraße/ZKM – Ebertstraße – Hauptbahnhof – Tivoli – Kronenplatz – Marktplatz (Ringverkehr)

Außenäste:

3.) Knielingen Nord – Yorckstraße – Europaplatz und

4.) Heide – Mühlburger Tor – Europaplatz

Insbesondere auf den beiden SEV-Linien der Hauptstrecken kann es zu erheblichen Kapazi-tätsengpässen kommen, da die angebotene Kapazität der Ersatzbusse leider nur einen Bruch-teil des üblichen Angebots darstellt.

Um die dafür notwendigen Busse einsetzen zu können, fahren die Buslinien 10 und 50/51 nur im 20-Minuten- statt im 10-Minuten-Takt. Auf allen anderen Linien müssen einzelne Busse abgezogen werden und deshalb einige Umläufe entfallen, so dass es auch hier zu Fahrtaus-fällen kommen kann.

Die AVG und die VBK bitten ihre Fahrgäste für die aufwendigen Reinigungsarbeiten und die erforderlichen betrieblichen Einschränkungen um Entschuldigung und Verständnis.

Gemeinsame Pressemitteilung von VBK und AVG:

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