Von Jonas Arbogast / Gemeinde Ubstadt-Weiher
Nach insgesamt dreieinhalb Jahren Bauzeit ist der Umbau des Hochwasserrückhaltebeckens Besingbach endlich komplett abgeschlossen. Das Becken bietet Schutz für ein 100-jähriges Hochwasserereignis in der bis dato durch Überschwemmungen des Besingbachs gefährdeten Ortslage Zeuterns. Vom verbesserten Schutz profitieren insbesondere Grundstücke in der Besingstraße, aber auch in der Wiesenstraße und der unteren Falltorstraße, sowie die Stadtbahntrasse.
Der Eigenanteil der Gemeinde an den Bau- und Baunebenkosten beträgt rund 304.700 Euro. Das Land bewilligte nach seiner Förderrichtlinie Wasserwirtschaft rund 31 Prozent, also 136.300 Euro, der Gesamtkosten von 441.000 Euro.
Was eigentlich in 12 Monaten hätte fertig werden sollen, wurde dadurch erheblich verzögert, dass die beauftragte Baufirma ihren vertraglichen Pflichten nicht nachkam und der Bauvertrag deshalb schlussendlich gekündigt werden musste. Kürzlich haben nachbeauftragte Firmen nun die verbliebenen Stahl- und Landschaftsbauarbeiten fertiggestellt und die Messtechnik installiert. Das Becken ist mit einer Drucksonde und einem Datensammel- und meldesystem ausgestattet. Dadurch werden Wasserstände an das Flutinformations- und Warnsystem FLIWAS übertragen, was eine schnelle Alarmierung des Betriebspersonals möglich macht.
