Ein Hospiz für Sinsheim und den ganzen Kraichgau

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Neubau des stationären KraichgauHopizes schreitet voran – Volksbank Kraichgau unterstützt mit 60.000 Euro 

Pressemitteilung der Volksbank Kraichgau

Im zweiten Halbjahr 2026 soll das Kraichgau-Hospiz in Sinsheim eröffnet werden. Ein Projekt, das seit nun mehr als 3 Jahren vom Förderverein Kraichgau-Hospiz gesteuert und verantwortet wird. Das Hospiz soll künftig schwerkranken Menschen aus Sinsheim und dem ganzen Kraichgau mit fortschreitendem Krankheitsverlauf die Möglichkeit bieten, in der Nähe ihres sozialen Umfeldes in Würde zu sterben. Dabei werden acht feste Hospizplätze angeboten. 

Spatenstich des Projektes war Anfang Dezember 2023. Schon damals war Klaus Bieler, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Kraichgau, mit vor Ort, um die Unterstützung der Volksbank für dieses bedeutende Projekt zuzusagen. Etwas mehr als zwei Jahre später trafen sich die Vorstände des Fördervereins und der Vorstandsvorsitzende erneut. Dieses Mal zur Spendenübergabe der ersten 20.000 Euro. Mit insgesamt 60.000 Euro, verteilt auf drei Jahre, fördert die Volksbank Kraichgau das Kraichgau-Hospiz und deckt damit einen wesentlichen Teil des erwartbaren Defizites bei den Betriebskosten ab. „Als wir im Jahr 2022 vom Projekt erfuhren, war für uns im Vorstand sofort klar, dass wir unterstützen werden!“, betont Klaus Bieler im Rahmen der Spendenübergabe. 

Die Idee hinter dem Neubau ist es, den Menschen aus dem Kraichgau zu ermöglichen, die letzte Lebensphase in ihrer Heimat zu verbringen und einen stationären Ort zu schaffen, in dem sie auch Angehörige und Freunde jederzeit besuchen können. Für die Menschen in und um Sinsheim besteht dieses Angebot bisher nicht. 

Umso wichtiger und akuter ist das Projekt des Fördervereins. „Was Sie hier in den letzten Jahren auf die Beine gestellt haben, und vor allem, was Sie noch alles stemmen werden, ist für unsere Region unglaublich wertvoll. Die Leistung, das Herzblut und Engagement, das Sie hier investieren ist beeindruckend. Dafür ein großes Dankeschön.“, weiß Klaus Bieler zu schätzen.

Dass dieses Vorhaben möglich wurde, ist insbesondere der Finanzierungszusage durch die Weinheimer Hector-Stiftungen zu verdanken: Mit insgesamt rund sieben Millionen Euro kommen sie für den Kauf des Grundstücks, die Baukosten und die Ersteinrichtung auf. Die Betriebskosten übernehmen dann zu 95 Prozent die Kranken- und Pflegekassen. Den Rest, also rund 150.000 Euro pro Jahr, gilt es über Spenden, Sponsorings, Mitgliedsbeiträge und andere Zuwendungen zu stemmen. Umso glücklicher sind die Mitglieder des Fördervereins über die Zusage der Volksbank Kraichgau. „Für uns war das schon eine große Erleichterung zu wissen, dass wir in jedem Fall mit 20.000 Euro der Volksbank für die nächsten drei Jahre rechnen können. Das hilft uns ungemein weiter.“, betont Birgit Nadolny-Kammer, Vorstandsmitglied und Schatzmeisterin des Fördervereins. 

„Jetzt können wir uns voll und ganz auf die Personalsuche und die Vorbereitung des Kraichgau-Hospizes für die Eröffnung in diesem Jahr konzentrieren.“, so Bernhard Jung, Vorstandsmitglied des Fördervereins. Mehr zum Kraichgau-Hospiz sowie alle Informationen rund um die aktuelle Personalsuche ist auf der Internetseite unter www.kraichgau-hospiz.de zu finden.