Der amtierende Bürgermeister von Forst, Bernd Killinger, bewirbt sich um eine zweite Amtszeit. In einer persönlichen Erklärung kündigte der 49-jährige Politikwissenschaftler an, erneut als unabhängiger Kandidat anzutreten – ohne Parteibindung, ohne Unterstützung von Fraktionen und erneut mit dem Anspruch, sachlich und transparent zum Wohle der Gemeinde zu handeln.
„Ich möchte das Richtige für unseren Ort tun und nicht das, was die Parteiräson verlangt“, so Killinger in seinem Bewerbungsschreiben. Besonders betont er seinen Anspruch auf Unabhängigkeit – nicht nur politisch, sondern auch finanziell: Seinen Wahlkampf bestreitet er aus eigener Tasche und verzichtet bewusst auf Wahlempfehlungen politischer Gruppierungen.
Obwohl das formal nicht notwendig wäre, setzt sich Killinger selbst eine hohe Hürde: Er wolle nur dann antreten, wenn ihn mindestens 100 Unterstützerinnen und Unterstützer namentlich bestätigen – zehn wären gesetzlich ausreichend. Die Unterschriften sollen unter anderem bei seinen regelmäßigen Bürgersprechstunden in Forst gesammelt werden. Dafür bietet er unter anderem lockere Treffen am Reisigplatz, Vorlesestunden auf Spielplätzen oder spontane Gesprächsformate wie „Auf einen Wilden Bernd“ an.
Killinger ist seit 2017 Bürgermeister der Gemeinde Forst. In dieser Zeit habe er nach eigenen Angaben vieles auf den Weg gebracht, unter anderem in den Bereichen Stadtentwicklung, Bürgerbeteiligung und Digitalisierung. Seine Botschaft für die kommenden Jahre lautet: „Forst unabhängig und gemeinsam weiter bewegen.“ Die Bürgermeisterwahl in Forst findet voraussichtlich im Herbst 2025 statt.
