6 für die 66

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Sechs Kandidierende haben sich für das Amt der Oberbürgermeisterin beziehungsweise des Oberbürgermeisters in Bruchsal beworben, ins Rennen gehen aber nur fünf.

Wer in Bruchsal bei den Wählerinnen und Wählern Fuß fassen möchte, der muss sich rechtzeitig in Stellung bringen. Dementsprechend früh haben Karlsdorf-Neuthards Bürgermeister Sven Weigt und sein Amtskollege Helge Viehweg aus Straubenhardt sich im Bruchsaler Wahlkampf in Stellung gebracht. Ihre Bewerbungen sind bereits seit Wochen bekannt, ebenso die von Tobias Dammert aus Heidelsheim. Das ist noch einen vierten Kandidaten geben sollte, das war zwar bekannt, doch dessen Identität blieb lange Zeit nebulös. Etwas bizarr möchte man meinen, schließlich geht es ja in einem Wahlkampf darum, möglichst viel Bekanntheit zu generieren, bevor der Urnengang dann schlussendlich ansteht. 

Doch nun liegen alle Karten auf dem Tisch, nachdem Anfang der Woche die Deadline für mögliche Bewerbungen erreicht war, hat nun der Gemeindewahl Ausschuss der Stadt Bruchsal am Montag, 17. Juni, in öffentlicher Sitzung über die Zulassung der Bewerbungen zur Oberbürgermeisterwahl 2025 entschieden. Wie die Stadt mitteilt, wurden demnach fünf Personen offiziell als Kandidatin bzw. Kandidaten zugelassen – eine weitere Bewerbung wurde wegen formaler und materieller Mängel zurückgewiesen.

Spätestens jetzt stehen alle Namen in Stein gemeißelt, insofern nun Butter bei die Fische:

Auf dem Stimmzettel für den ersten Wahlgang am Sonntag, 13. Juli, finden sich die folgenden Personalien: 

  • Helge Viehweg
  • Tobias Dammert
  • Sven Weigt
  • Endercan Bolat
  • Vanessa Schulz. 

Die Reihenfolge wurde laut Stadt Bruchsal auf Grundlage des Kommunalwahlrechts ermittelt – Bewerbungen, die gleichzeitig eingehen, werden ausgelost, weshalb die ersten drei Plätze entsprechend bestimmt wurden. 

Die ersten drei Namen dieser Liste haben wir Ihnen bereits ausführlich in Interviews auf Hügelhelden.de vorgestellt, der Kontakt zu den beiden neu hinzugekommenen KandidatInnen steht derzeit noch aus. 

Doch selbst wenn wir es nicht mehr schaffen sollten, Ihnen weitere Infos zu Kandidat Nummer vier und Kandidatin Nummer fünf bereitzustellen, gibt es ja gleich mehrere offizielle, städtische Termine, die ein Kennenlernen mit allen BewerberInnen möglich machen

Öffentliche Kandidierenden-Vorstellungen an drei Terminen

Um den Wählerinnen und Wählern eine fundierte Entscheidung zu ermöglichen, organisiert die Stadt Bruchsal drei öffentliche Vorstellungsrunden. Die Termine sind:

  • 26. Juni, um 18 Uhr im Bürgerzentrum Bruchsal
  • 30. Juni, um 18 Uhr in der Sporthalle Heidelsheim
  • 2. Juli, um 18 Uhr in der Bundschuhhalle Untergrombach

Die Veranstaltungen werden von der scheidenden Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick höchstpersönlich moderiert. Das Procedere ist nicht neu: Zu Beginn jeder Runde erhalten die Kandidierenden jeweils 15 Minuten Zeit für eine persönliche Vorstellung samt politischer Zielsetzungen. Im Anschluss folgt eine rund 90-minütige Fragerunde, bei der Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen direkt an einzelne Bewerber oder an alle Kandidierenden richten können. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Stichwahl möglich am 27. Juli

Sollte am 13. Juli keiner der fünf Kandidierenden die absolute Mehrheit erreichen, kommt es – so die Stadt Bruchsal – zwei Wochen später, am 27. Juli, zur Stichwahl zwischen den beiden Bestplatzierten.

Alle weiteren Informationen zur Wahl sind online unter www.bruchsal.de/wahlen abrufbar.

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4 Kommentare zu „6 für die 66“

  1. 5 Kandidaten, 3 Bilder…
    Als erstes hat die CDU die Karte gezückt…wär ja schlimm, wenn das schwarze Bruchsal mal eine andere Farbe bekommen würde 😱

  2. Die Heilsbringer , werden auch kein Geld drucken können !! So gesehen kenne ich die Antwort schon , Dienstleistungen runter und Steuern und Gebühren rauf 🙃🙂😇.

  3. Das Tafelsilber verkauft, die Kassen leer und die städtischen Betriebe brauchen Unsummen in den nächsten Jahren.
    Dann müssen die vielen „Wenden“ alle bezahlt werden, Energiewende, Verkehrswende usw. – wenn man nicht zur Vernunft kommt.
    Wenn sich auf Bundes und Landesebene nicht endlich was ändert bleibt uns Bürgern nur die Hosentaschen und Geldbörsen zu wenden. Völlig egal wer OB wird. :-)

  4. Fragt sich nur, wer hier das „Tafelsilber“ verkauft hat und wer Jahrzehnte höher gepubst hat, wie das Loch gewachsen…
    Hätte man die Energie- und Verkehrswende viel früher gemacht, hätten wir viele Probleme nicht mehr.
    Ein „weiter so“ oder „wie früher“ oder Pseudoänderungen spiegelt nur Dummheit wieder.

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