5 Jahre Weißhofer Galerie Bretten

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Totgesagte leben länger

Auf den Tag genau fünf Jahre ist es nun her, dass im Herzen Brettens die erste innerörtliche Shopping Mall der Stadt eröffnete. Am 4. Dezember 2014 wurde – um noch einen Teil des Weihnachtsgeschäftes mitnehmen zu können – der erste Abschnitt der Weißhofer Galerie, bei einer kleinen Feierstunde für die Kunden freigegeben. Zu den ersten Mieter zählten damals Intersport Zimmermann, der Bio-Lebensmittelmarkt Füllhorn und das EP Media Center. Am 4. März folgte dann die vollständige Eröffnung aller Ebenen und Parzellen.

Die Weißhofer Galerie füllte damit die seit der Insolvenz leer stehenden Räume des alten Kaufhauses Schneider, das zusammen mit den Schwester-Filialen in Rastatt und Kehl 2009 abgewickelt wurde. Nach fünf Jahren Leerstand übernahm schließlich die Stadt Bretten mit ihrer Kommunalbau GmbH das Zepter und baute das alte Kaufhaus zu einer Mini-Mall um, die als Impulsgeber den Einzelhandel in der Stadt ankurbeln sollte.

Aus dem Archiv: Teileröffnung der Weißhofer Galerie 2014

Von vielen belächelt und oftmals tot gesagt, steht die Weißhofer Galerie heute, fünf Jahre nach ihrer Eröffnung immer noch und all ihre Ladenflächen sind restlos belegt. Von den Mietern der ersten Stunde sind noch das Ballett-Studio, der Bio-Lebensmittelmarkt und das Modegeschäft Schwesterherzen übrig geblieben, hinzugekommen sind seither ein Kundenbüro der BBV Rhein-Neckar, das Fachlädle, Wohn & Co, Grillsache-Bretten und zuletzt der Buchhändler Osiander.

“Wir sind mit der Entwicklung der Weißhofer Galerie sehr zufrieden” bekräftigt Martin Wolff, Oberbürgermeister der Stadt Bretten. “Die Zusammensetzung der Mieter ist stimmig und das Angebot für die Menschen in Bretten gut”.

Aus dem Archiv: Eröffnung der Weißhofer Galerie 2015

Ein Pluspunkt dabei sind die vielen Parkplätze auf dem Sporgassen-Areal direkt vor der Weißhofer Galerie. Gerade für den schnellen Shoppingbummel bilden die Stellplätze, die in der ersten Stunde zudem kostenfrei sind, einen zentrales Argument für die Kundschaft. Im kommenden Jahr allerdings werden zwischen 60 und 70 dieser Parkgelegenheiten durch den Bau des Ärztezentrums auf dem Sporgassen-Areal wegbrechen. Um diese zu kompensieren hat die Stadt eine Reihe von Alternativen eingerichtet, beispielsweise am Husarenbaum oder an der Jahnhalle. Echte Entlastung wird aber wohl erst die Tiefgarage bringen, deren Bau unter der Sporgasse so bald wie möglich in Angriff genommen werden soll.

Aus dem Archiv: Zwischenbilanz Weißhofer Galerie 2017

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