40.000 Quadratmeter Gewerbefläche frisch erschlossen

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Über die abgeschlossene Erschließungsmaßnahme freuen sich (vorne, v.l.n.r) Bauamtsleiter Bernhard Zimmermann, Projektleiter Torsten Hesch, Bürgermeister Klaus Detlev Huge, (hinten) Yaser Hamdan und Jürgen Becker vom Ingenieursbüro Schultz sowie Jürgen Ebert von der Firma Hauck.

Bad Schönborner Gewerbegebiet „Im Sand“ erweitert – Ab Jahresbeginn darf gebaut werden

Seit März sind Baufirmen im Gewerbegebiet „Im Sand“ am westlichen Ende von Langenbrücken zugange. Das Gewerbegebiet wurde um 40.000 Quadratmeter vergrößert, um örtlichen Unternehmen Erweiterungsfläche zu bieten und Neuansiedlungen zu ermöglichen. Mehrere Jahre dauerte der Ankauf und die Zusammenlegung der knapp 60 Ackerstreifen. „Wir haben seit einigen Jahrzehnten kein Gewerbegebiet neu ausweisen können und freuen uns, dass es nun gelungen ist, die Erschließungsmaßnahme zügig

umzusetzen“, betont Bürgermeister Klaus Detlev Huge bei der Geländeabnahme am Donnerstag und verweist auf sehr niedrigen Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinde. Diese lägen im Vergleich ein Drittel unter dem Niveau ähnlicher Kommunen. „Wir müssen auch in Zukunft konsequent diesen Weg gehen und unsere örtlichen Unternehmen bei ihren Expansionsplänen unterstützen.“ Projektleiter Torsten Hesch von der Firma H + S Projektentwicklung GmbH lobte die gute Zusammenarbeit mit der Kommune und den beteiligten Firmen. Neben der Firma Hauck gab es auch eine gute Zusammenarbeit mit der Firma Leonhard Weiss, die die benachbarte Kreisstraße umbaute, sowie mit der Netze BW und Erdgas Südwest. Man liege zeitlich und finanziell gut im Plan. Lediglich die Schilder für die neuen Straßennamen „Unteres Neufeld“ und „In der Lache“ stehen noch aus, berichtet Geschäftsführer und Bauleiter Jürgen Ebert von der Waibstädter Baufirma Hauck.

Das neue Gewerbegebiet verfügt über ein eigenes Regenentwässerungsbecken, um das Kanalnetz zu schonen. Ökologische Ausgleichsmaßnahmen fanden „Am Landgraben“ statt. Zudem wurden die heimischen Eidechsen zum Teil per Hand umgesiedelt und auch eine Nistkastenaktion ist geplant, um den Naturschutz nachhaltig und verbindlich zu integrieren. 18 Grundstücke können ausgewiesen werden. Ein Viertel der Fläche ist in privater Hand, die restlichen 30.000 Quadratmeter gehören der Gemeinde. Bis Jahresende soll die Umlegung abgeschlossen sein, so dass die ersten Unternehmen im neuen Jahr mit den lang erwarteten Hochbaumaßnahmen anfangen können. Einen Mangel an interessierten Firmen in dieser guten Lage gibt es nicht. „Wir füllen gerade die zweite Warteliste mit Anfragenden.“ so Bauamtsleiter Bernhard Zimmermann.

Mitteilung der Gemeinde Bad Schönborn

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