20.000 Mal „Brusl Ahoi“

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Die 111 schönsten Bilder vom 54. Bruchsaler Fastnachtsumzug

Mitte Februar im T-Shirt den Narren zujubeln, das gab es in Bruchsal schon eine ganze Weile nicht mehr. Weil das Wetter zu diesem Fasnachtsumzug sich in Feierlaune gab, ließen sich die Besucher nicht lumpen und strömten in Divisionsstärke in die Bruchsaler Innenstadt. Zu erleben gab es dort einiges: 105 Gruppen setzten sich Schlag 13:33 Uhr in der Württemberger Straße in Bewegung und zogen in diesem Jahr in umgekehrter Wegstrecke durch die Innenstadt.

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Egal durch welche Straße sich der lange Lindwurm gerade schlängelte, überall standen die Menschen und jubelten den heimischen und zugereisten Narren zu. So führte sie der Weg über die Seilersbahn, durch die Huttenstraße, über den Schönbornplatz und dann weiter zur Schlossstraße. Aus den Instrumenten der Guggenmusiker und später aus den boomenden Bassboxen der zu gleichen Teilen geliebten und verhassten BumBum-Wagen, dröhnten die eingängigen Party-Hits und tonnenweise Gutsele regneten über den Kindern entlang der Wegstrecke nieder.

Nicht nur eitel Sonnenschein

Bei einer Großveranstaltungen wie dem Bruchsaler Fasnachtsumzug gibt es aber selbstredend auch eine Kehrseite der fröhlichen Medaille. Wie uns der Leiter des Bruchsaler Polizeireviers Wolfgang Ams telefonisch am Tag danach mitteilt, hat der Alkohol in den Köpfen so mancher Besucher auch ganze Arbeit geleistet. Insgesamt mussten die Polizeibeamten 200 Flaschen harten Alkohols sicherstellen, 30 Platzverweise aussprechen und sogar zwei Personen in Gewahrsam nehmen. Zur Bilanz des Umzuges zählten dazu leider auch vier Körperverletzungen, zwei Drogendelikte, mehrere Widerstandshandlungen und Beleidigungen gegen Polizeibeamte und die Einlieferung von zwei Jugendlichen in das Krankenhaus – teilweise mit Alkoholwerten vom 2,16 Promille.

Die Polizei war bei diesem Umzug stark vertreten. 110 Beamte verrichteten an diesem Sonntag gut sichtbar und weit verteilt ihren Dienst, dazu kamen zwölf Beamte der Bundespolizei, drei Jugendschutz-Teams sowie viele Mitarbeiter von Stadt und Ordnungsamt.

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