100.000 € für „verschüttungsfreie“ Löffel? – Karlsdorfer präsentiert seine Erfindung im TV

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Felix Schlindwein beim „Ding des Jahres“ vertreten

Vor vier Jahren erhielt er für seine Erfindung bereits unter anderem den Großen Preis des Deutschen Erfinderverbandes, jetzt hat Felix Schlindwein auch einen Fernsehauftritt absolviert: Der von ihm erfundene „verschüttungsfreie Löffel“ wird in der TV-Sendung „Das Ding des Jahres“ präsentiert.

Der 78-jährige Karlsdorfer hat es geschafft, unter vielen hundert Erfindern aus ganz Deutschland zu einem Casting nach Stuttgart und zu TV-Aufnahmen in ein Fernsehstudio nach Köln eingeladen zu werden. Die fünfte Staffel der Show läuft am Dienstag, 19. März, ab 20.15 Uhr auf ProSieben. „Dann stellen sich zehn Tüftler mit ihren Erfindungen in fünf Duellen den kritischen Augen einer Experten-Jury und dem Urteil des Publikums. Die vier Experten Lena Gercke, Lea-Sophie Cramer, Joko Winterscheid und Hans-Jürgen Moog testen stellvertretend für die Zuschauer die Erfindungen auf ihre Alltagstauglichkeit, stellen kritische Fragen und geben ihre persönliche Meinung ab“, erläutert Felix Schlindwein. Welche Erfindung von den Zuschauern zum Sieger gekürt wird, der ins Live-Finale einziehen wird mit der Chance auf einen 100.000 Euro-Gewinn, wird an der Stelle nicht verraten.

Copyright © ProSieben / Willi Weber  „Das Ding des Jahres“ – immer dienstags, um 20:15 Uhr auf ProSieben.
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Wie Felix Schlindwein die Idee für seine pfiffige Erfindung kam? „Angefangen hat alles damit, als ich meine kleine Enkelin Helena damals beim Essen einer Suppe beobachtete und mir der Gedanke kam, dass es einen verschüttungsfreien Löffel geben müsste. Nicht nur für Kleinkinder, sondern auch für ältere Menschen und Menschen mit Handicap, die mit einem solchen speziell konstruierten Löffel Flüssigkeiten viel leichter und selbstständiger einnehmen könnten“, erläutert Schlindwein. So machte er sich vor Jahren ans Werk und konstruierte schließlich einen Esslöffel, mit dem man dank eines so einfachen wie genialen „Deckels“ an der oberen Hälfte, kaum mehr etwas verschütten kann. Seine Erfindung ließ Felix Schlindwein beim Deutschen Patentamt als Gebrauchsmuster eintragen und bald darauf stellte der rührige Tüftler seine besonderen Esslöffel bei der Internationalen Erfindermesse in Nürnberg vor.

Unter 700 Teilnehmern erzielte der Karlsdorfer mit der Verleihung der Bronzemedaille einen herausragenden Erfolg. Hinzu kam der Große Preis des Deutschen Erfinderverbandes 2015. Auch die Gemeinde Karlsdorf-Neuthard würdigte die geniale Idee ihres Mitbürgers mit einer Auszeichnung bei der jährlichen Gala. Nicht nur große Esslöffel, auch Kaffeelöffel oder Schöpflöffel hat Felix Schlindwein mittlerweile nach dem gleichen Prinzip konstruiert. Inspiriert habe ihn bei alldem die Maxime des Erfinders und Unternehmers Artur Fischer, wonach jede Erfindung in erster Linie den Menschen helfen müsse, erzählt Felix Schlindwein.

„Mein Antrieb für den TV-Auftritt ist nicht die Aussicht auf Geld, sondern für mich wäre das Wichtigste, ein Unternehmen zu finden, das „meinen“ Löffel herstellt und auf den Markt bringt“, sagt Felix Schlindwein, der für sein vielseitiges ehrenamtliches Engagement bestens bekannt ist und unter anderem als langjähriger Versichertenberater seinen Mitmenschen hilfreich zur Seite steht.

Redaktion: Thomas Huber

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