Zufahrtsstraße zum Neubaugebiet Dinkelberg IV Östringen nimmt Gestalt an

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Schon demnächst soll die Brücke über den Freibach hergestellt werden

Von Wolfgang Braunecker / Stadt Östringen

In Östringen hat die vergleichsweise milde Witterung über die Wintermonate dafür gesorgt, dass die Arbeiten zur Anbindung des neu entstehenden Baugebiets Dinkelberg IV an die Bundesstraße 292 zuletzt gut vorangekommen sind. 

Seit dem symbolträchtigen „ersten Spatenstich“ Mitte November vorigen Jahres ist die rund 400 Meter lange Zufahrt zu dem künftigen Wohnquartier am westlichen Stadtrand, das nach den aktuellen Vorausrechnungen künftig für etwa 700 Menschen zum neuen Lebensmittelpunkt werden soll, inzwischen bereits deutlich in der Landschaft erkennbar. 

Sehr weit fortgediehen ist zuletzt die Herstellung des Unterbaus der neuen Straße in deren Teilabschnitt zwischen der Kreisverkehrsanlage an der B 292 und der künftigen Überquerung des Freibachs. Und auch nördlich davon wurde auf dem weiteren Routenverlauf bis zur Querung des sogenannten Mingolsheimer Wegs der Oberboden schon entfernt. Dort beginnen nun in der kommenden Woche auch die Betonbauarbeiten zur Anlegung eines im Bebauungsplan vorgeschriebenen Regenrückhaltebeckens, von dem das künftig im Quartier „Dinkelberg IV“ anfallende Niederschlagswasser aufgenommen und dann gedrosselt beziehungsweise verzögert an den Freibach als Vorfluter abgegeben wird. Mit dem Aushub des Regenrückhaltebeckens wiederum kann der Unterbau der Zufahrtsstraße zum Baugebiet in deren zum Kreisverkehr an der Bundestraße hin gelegenen Teilabschnitt vervollständigt werden. 

Geschäftsführer Sebastian Gerst von der PEG Planungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH aus Mühlacker, die von der Stadt mit den Aufgaben der Erschließungsträgerschaft für die Herstellung des Baugebiets betraut wurde, informierte nun außerdem, dass unmittelbar im Anschluss an die Herstellung des Regenrückhalteckens die Auflager für das zur Überquerung des Freibachs erforderliche Brückenbauwerk betoniert werden und voraussichtlich bis Juli soll nach derzeitigem Bauzeitenplan vis-à-vis vom Industriegebiet schließlich auch die verkehrsmäßige Anbindung der Zufahrtsstraße zum Wohngebiet „Dinkelberg IV“ an den Kreisel an der Bundesstraße vollzogen werden. Über die neue Zufahrt von der Bundesstraße her wird in den kommenden Jahren der gesamte Baustellenverkehr zur Erschließung des Wohngebiets selbst abgewickelt. 

In einer nächsten Phase wird die neue Zufahrt mit der Anbindung des künftigen Wohnquartiers von der Goethestraße her verknüpft, danach soll in mehreren Abschnitten bis zur zweiten Jahreshälfte 2028 die weitere innere Erschließung der Bauzone folgen.  Auf einer reinen Baufläche von rund 7,5 Hektar entstehen im Wohnquartier „Dinkelberg IV“ insgesamt 138 Baugrundstücke. Der Erschließungsaufwand für die Realisierung der Bauzone ist mit insgesamt rund 20 Millionen Euro veranschlagt.