Zählerstand online übermitteln und Gutes tun

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Beitrag aus der „Portokasse“ für den guten Zweck

Haushalte übermitteln ihren Stromverbrauch online – Netze BW bedankt sich mit Spende für die Diakoniestation

Etwas aus der Portokasse bezahlen – von dieser normalerweise eher negativ gemeinten Redewendung kann es durchaus auch eine positive Variante geben. Wie im Falle der Netze BW-Aktion „Zählerstand online erfassen“. Dieser Tage übergab Willi Parstorfer von der Netze BW GmbH einen Spendenscheck in Höhe von 384,75 Euro an die Diakoniestation Südlicher Kraichgau. Geschäftsführerin Anette Gablenz freute sich: „Jeder zusätzliche Euro, der uns und unsere Arbeit unterstützt, ist natürlich sehr willkommen.“ Gablenz dankte allen Haushalten in Sulzfeld, die sich an der Aktion beteiligt hatten. Denn die hatten dadurch, dass sie ihren Zählerstand online mitteilten, zur Spende beigetragen.

Auch Bürgermeisterin Sarina Pfründer dankte der Netze BW für die Unterstützung. „Schön, dass die Netze BW eine karitative Einrichtung unserer Gemeinde unterstützt.“ Seit Mai 1998 gibt es die Diakoniestation der drei Gemeinden Kürnbach, Sulzfeld und Zaisenhausen bereits. Im August 2001 konnte der von den ev. Kirchengemeinden Sulzfeld, Kürnbach und Zaisenhausen getragene Verein in den Neubau des Seniorenzentrums Sulzfeld (Kronenstraße 1) ziehen und neu das betreute Wohnen mit 22 seniorengerechten Wohnungen anbieten. Knapp zwei Jahre später folgte dann schon die Einweihung der Tagespflege im Seniorenzentrum Sulzfeld. Im Jahr 2009 erfolgten die Umbaumaßnahmen in der Tagespflege mit einer Erweiterung auf 12 Plätze. Diese wurden 2011 auf 15 Plätze aufgestockt. Ebenfalls neu im Jahr 2011 kam die Geschäftsführerin Anette Gablenz hinzu. Heike Schwarz ist seit der Gründung des Vereins dabei. Früher hat sie als Pflegekraft und stellvertretende Pflegedienstleitung gearbeitet. Heute arbeitet sie engagiert als Pflegedienstleitung bei der Diakoniestation. Annegret Zehender, die stellvertretende Pflegedienstleitung, hat ebenfalls als Pflegekraft im Jahr 1999 bei der Diakonie angefangen und ist seit 2008 in ihrer heutigen Position. Sabine Hertle, die Verwaltungsdame der Station, sorgt seit 2000 für korrekte Abrechnungen und einen reibungslosen Verwaltungsablauf. Zum Team gehören noch 43 weitere Mitarbeiterinnen und 7 Betreuungskräfte im Ehrenamt. Damit ist die Diakoniestation fünft größter Arbeitgeber der Gemeinde. „Die Diakoniestation wächst immer weiter, unsere Mitarbeiterzahlen steigen stetig an, waren noch nie rückläufig“ so Frau Schwarz. Die Diakoniestation Südlicher Kraichgau e.V. bietet ein breit gefächertes Angebot. Im Bereich Pflege und Betreuung kann man u.a. häusliche Krankenpflege, Körperpflege, stundenweise Betreuung von Menschen mit Demenz und hauswirtschaftliche Versorgung in Anspruch nehmen. Hier stehen die Mitarbeiterinnen mit Rat und Unterstützung den 200 Klienten zur Seite. Für die Touren kommen u. a. 2 Elektrofahrzeuge zum Einsatz. Für alle die „lieber gemeinsam statt einsam“ ihren Tag verbringen möchten, ist die Tagespflege ideal. Dort werden die geistigen und körperlichen Fähigkeiten erhalten und gefördert. Für an Demenz erkrankte Menschen wird eine individuelle Betreuung sowie für Angehörige Beratung angeboten. Wie zum Beispiel bei Entlassung aus dem Krankenhaus oder Hilfe bei der Antragstellung im Rahmen der Pflegeversicherung. Auch Pflegeberatungseinsätze zur Qualitätssicherung gehören zum Angebot der Diakoniestation. „Die Spende ist gut angelegt“, resümierte Anette Gablenz.

Seit dem vergangenen Jahr ruft die Netze BW dazu auf, ihr den Stand des Stromzählers nicht mehr postalisch, sondern elektronisch zu übermitteln: per E-Mail, WhatsApp, QR-Code oder auf der Unternehmens-Homepage. Die Netzkunden sparen dadurch Zeit und die Netze BW optimiert die Qualität der Datenerfassung. Und obendrein wird durch den Verzicht auf Papier und Transport per Post ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet. „Wenn immer mehr der Netze BW-Kunden auf die Zählerkarte verzichten, kann also jede Menge CO2 und Energie eingespart werden“, so Parstorfer. Mit der Aktion soll eine kleine Zusatzmotivation geschaffen werden: Für jeden Zählerstand, der pro Kommune online erfasst wird, geht das eingesparte Rückporto an eine dort tätige gemeinnützige Organisation. Zur Verwendung des Betrags kann die Kommune Vorschläge machen. Die Aktion wird in diesem Jahr fortgeführt. Informationen unter: www.netze-bw.de/Zaehler/Stromzaehler.

Pressemitteilung der Gemeinde Sulzfeld

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