In Hambrücken hat ein größerer Wohnungsbrand am Donnerstagvormittag ein Wohnhaus in der Rheinstraße unbewohnbar gemacht. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befanden sich die beiden Bewohnerinnen bereits unverletzt außerhalb des Gebäudes in Sicherheit. Aus mehreren Fenstern im Erdgeschoss drang dichter Rauch, zudem waren Flammen sichtbar.
Die Freiwillige Feuerwehr Hambrücken ging mit zwei Atemschutztrupps und zwei Strahlrohren zur Brandbekämpfung in das zweigeschossige Wohnhaus vor. Unterstützung kam unter anderem von der Feuerwehr Waghäusel-Wiesental mit Drehleiter und Löschfahrzeug sowie von der Feuerwehr Graben-Neudorf mit einem weiteren Löschfahrzeug. Insgesamt waren unter Leitung von Feuerwehrkommandant Damian Köhler 37 Feuerwehrangehörige im Einsatz. Die Führungsgruppe der Feuerwehr Graben-Neudorf unterstützte die Einsatzleitung mit einem Einsatzleitwagen.
Der Rettungsdienst untersuchte die beiden Bewohnerinnen vor Ort – sie blieben unverletzt. Aufgrund der Brandschäden können sie jedoch nicht in ihre Wohnungen zurückkehren und wurden inzwischen bei Verwandten in Hambrücken untergebracht. Der Rettungsdienst und die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Bereitschaft Hambrücken waren mit insgesamt zehn Kräften vor Ort. Bürgermeister Dr. Marc Wagner machte sich an der Einsatzstelle ein Bild vom Schadensausmaß und den Löscharbeiten. Zwei Streifenwagenbesatzungen der Polizeireviere Philippsburg und Bad Schönborn sicherten die Einsatzstelle ab.
Zur Brandursache und zur Höhe des Schadens lagen zunächst keine Angaben vor. Wegen Minustemperaturen fror Löschwasser an der Einsatzstelle, weshalb der Bauhof Hambrücken die Fläche mit Streusalz abstreute. Wie der Kreisfeuerwehrverband Landkreis Karlsruhe mitteilt, bemerkte ein zufällig anwesender Feuerwehrangehöriger aus einer Nachbargemeinde den Brand und setzte über die Integrierte Leitstelle Karlsruhe den Notruf ab.
Basierend auf einer Pressemitteilung, mit Unterstützung durch KI redaktionell bearbeitet.
