Werkschließung in Philippsburg – Goodyear und Betriebsrat einigen sich

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Stillstand in Philippsburg - die ehemalige Reifenfabrik von Goodyear

Werkschließung in Philippsburg - Goodyear und Betriebsrat einigen sichFair. Dieses Wort verwenden sowohl die Gewerkschaft IGBCE als auch die Goodyear-Chefetage in ihren Pressemitteilungen in Bezug auf die Verhandlungen rund um die Schließung des Reifenwerkes in Philippsburg. 800 Mitarbeiter sind davon betroffen. Um ihre Zukunft ging es in den rund sechs Monate andauernden Gesprächen. Diese sind nun zu einem Abschluss gekommen und werden im Ergebnis von beiden Seiten wie schon erwähnt als fair bewertet. Am Mittwoch wurde nun der entsprechende Sozialplan unterzeichnet. Er sieht die Schaffung einer Transfergesellschaft vor die für jeden Mitarbeiter eine individuelle Lösung ermöglichen soll. Den älteren Jahrgängen bis 1960 soll laut Gewerkschaft ein „guter Übergang in die Rente verschafft werden“. Für die Jüngeren sind neben den ausgehandelten Abfindungssummen unter anderem auch Weiterbildungsprogramme vorgesehen.

Die genauen Inhalte des Sozialplanes sollen der Belegschaft, die am heutigen Freitag von den Details der Einigung erfuhr, in den kommenden Wochen ins sogenannten „Perspektivworkshops“ erklärt werden. Laut Gewerkschaft werden Trainer und Coaches zur Verfügung stehen um die „…schwierige Situation gemeinsam zu besprechen..“ und um „Ansatzpunkte für eigene, neue Perspektiven…herauszuarbeiten“.

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