Waghäusel: 18-Jähriger muss sich wegen drei Straftaten verantworten

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Der junge Mann lag zunächst gegen 21:35 Uhr mit über zwei Promille auf dem Gehweg in der Lindenallee, als ein Busfahrer pflichtbewusst anhielt um sich nach dem Wohlbefinden des 18-Jährigen zu erkundigen. Plötzlich und unvermittelt schlug der junge Mann dem Busfahrer mehrfach ins Gesicht und bedrohte ihn. Im Anschluss flüchtete er mit seinem Fahrrad.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte der 18-Jährige in der Bruchsaler Straße mit seinem Fahrrad festgestellt werden. Nach einer kurzen Verfolgung zu Fuß wurde der Beschuldigte gestellt und vorläufig festgenommen. Aufgrund seiner Widersetzlichkeit mussten ihm Handschließen angelegt werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von über 2,2 Promille. Der junge Mann musste die Beamten mit auf das Revier begleiten. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen und im Anschluss von seiner Mutter abgeholt. Als diese ihren Sohn im Auto hatte und losfahren wollte, sprang der 18-Jährige aus dem bereits rollenden Fahrzeug und rannte fußläufig davon. Unmittelbar darauf konnte er erneut durch eine Streife festgenommen werden. Er verbrachte daraufhin die Nacht in einer Gewahrsamszelle.

Während der gesamten Einsatzdauer und während der Blutentnahme wurden die eingesetzten Beamten durch den Beschuldigten mit diversen Kraftausdrücken beleidigt.

Original-Inhalt der Polizei via Presseportal.de (ots) Mitteilung der Polizei / Symbolbild: Redaktion

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1 Gedanke zu „Waghäusel: 18-Jähriger muss sich wegen drei Straftaten verantworten“

  1. Corona macht uns alle fertig…- aber ich hoffe der Straftäter bekommt mal ordentlich Sozialstunden aufgebrummt und auch ein saftiges Schmerzensgeld für den armen Busfahrer.
    Wegen solchen dummen Menschen – schrecken andere immer mehr zurück zu helfen – k.A. ob der Busfahrer nochmal pflichtbewusst anhält wenn da jemand liegt. Besoffen sein ist kein Freifahrtschein. Wir alle haben mal Sch… gebaut als wir jung waren – aber leider fallen immer mehr Grenzen…Das muss mal richtig wehtun im Geldbeutel und nicht nur im Kopf vom Kater…

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