Umbaumaßnahmen im Römermuseum Stettfeld

|

Stettfeld gehört zu den ältesten Ortschaften der Region. Bereits in der Antike wurden hier Handwerk und Handel etabliert. Die Römer legten Straßen und Wege an und bewirtschafteten die umliegenden Felder. Dank der guten Lage an den hochwassersicheren Hügeln des Kraichgaus und dem Kreuzungspunkt der wichtigen Fernstraßen Basel-Mainz und Augsburg-Speyer, war das antike Stettfeld ein prosperierendes Dorf. Zahlreiche Zeugnisse dieser bewegten Vergangenheit wurden bei Ausgrabungen entdeckt. Viele der antiken Funde sind im Römermuseum in Stettfeld ausgestellt.

Der Freundeskreis des Römermuseums, der das Museum verwaltet und bereits die Umgestaltung des Erd-und Obergeschosses gemanagt hat, beabsichtigt noch in diesem Jahr eine Umgestaltung des Kellers. Bei einem Vor-Ort-Termin wurden Bürgermeister Tony Löffler und Hauptamtsleiterin Michaela Schmidt die Pläne vorgestellt. Demnach soll im Kellergeschoss die Steinzeitausstellung neu konzipiert werden. Dazu wird Experimentalarchäologe Reiner Dick Exponate zur Verfügung stellen. Es werden neue Vitrinen beschafft, die Beleuchtung erneuert und Tafeln zur Erklärung der Ausstellungsstücke angebracht werden.

Text und Bild: Jonas Arbogast

Vorheriger Beitrag

Bruchsaler Ukraine-Fahrer wieder zu Hause

Die K 2060 nach Sulzfeld ist ab 24. März gesperrt     

Nächster Beitrag