RKH: Geplantes Spargesetz bedroht Krankenhausversorgung in der Region
Das geplante Gesetzesvorhaben der Bundesregierung sorgt bei den RKH Kliniken für große Sorgen. Das sogenannte „GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz“ soll eigentlich die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherungen stabil halten. Doch die Verantwortlichen der Holding warnen vor fatalen Nebenwirkungen für die Patientinnen und Patienten sowie die Kliniken in der Region.
Nach Ansicht des Landkreises und der RKH Gesundheit würde das Gesetz die ohnehin schon extrem angespannte finanzielle Lage der Krankenhäuser drastisch verschlimmern, schreibt die RKH in einer Mitteilung an die Medien. Da die Kosten im Gesundheitswesen steigen, die Kliniken durch das Gesetz aber weniger Geld erhalten könnten, drohen demnach massive Defizite. Diese finanziellen Löcher müssten am Ende die Städte und Gemeinden ausgleichen, was wiederum die Kassen der Kommunen belastet, so die Mitteilung weiter.

Zusätzlich zur aktuellen großen Krankenhausreform befürchten die Kliniken durch das neue Gesetz noch mehr Bürokratie und eine erhebliche Planungsunsicherheit. Um auf diese Missstände aufmerksam zu machen, schließen sich die RKH Kliniken einem landesweiten Aktionstag der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft an.
Infoveranstaltung und Diskussion in Bruchsal und Bretten
Um die Bevölkerung über die konkreten Auswirkungen aufzuklären, lädt die RKH Gesundheit alle Bürgerinnen und Bürger, Patienten sowie Mitarbeitenden zu einem direkten Austausch mit der Klinikgeschäftsführung ein. Die Info-Veranstaltungen finden zeitgleich statt:
Freitag, 12. Juni, um 11:00 Uhr
- Bruchsal: RKH Fürst-Stirum-Klinik, Eingangshalle (Gutleutstraße 1-14)
- Bretten: RKH Rechbergklinik, Eingangshalle (Edisonstraße 10)
Wer an diesem Termin keine Zeit hat, kann sich trotzdem informieren: Die wichtigsten Inhalte und Informationen werden im Anschluss an den Aktionstag noch für mehrere Wochen in den Eingangshallen der Kliniken ausgestellt.