Patientensicherheitsbeauftrage nehmen Arbeit auf

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Reibungslose Abläufe und verbesserte Kommunikationskultur in den RKH – Kliniken zur Erhöhung der Patientensicherheit.

In keinem anderen Betrieb wie in einem Krankenhaus arbeiten so viele Menschen unterschiedlicher Berufsgruppen und Fachbereiche täglich zusammen. So sind auch bei den RKH Kliniken mit ihren Standorten in Ludwigsburg, Bietigheim, Marbach, Markgröningen, Mühlacker, Neuenbürg, Bretten und Bruchsal täglich Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten sowie Menschen aus dem Service- und Unterstützungsbereich für das Wohl der Patienten tätig. Diese umfassend berufs- und fachübergreifende Zusammenarbeit muss möglichst reibungslos geschehen. Viele Rädchen müssen rund um die Uhr ineinander laufen. Deshalb ist es wichtig, auf allen Ebenen eine Sicherheitskultur zu etablieren und weiterzuentwickeln. Um dies zu gewährleisten und zu koordinieren, ist es notwendig, dafür verantwortliche Personen zu benennen.

Die Schaffung einer Sicherheitskultur und die Etablierung von Patientensicherheitsbeauftragten ist auch das Schwerpunktthema des erstmals stattfindenden Welttages der Patientensicherheit am 17.September. Bei der Weltgesundheitsversammlung im Mai in Genf haben sich die versammelten Mitgliedsstaaten verpflichtet, die Patientensicherheit als vorrangige Gesundheitspriorität anzuerkennen und konzertierte Maßnahmen zu ergreifen, um den Schaden von Patienten zu verringern. Das ist auch im Sinne des Aktionsbündnisses Patientensicherheit (APS), dem Krankenkassen, Ärztekammern, Krankenhäuser, Apothekerverbände und Patientenorganisationen in Deutschland angehören und das vor allem eine verbesserte Kommunikationskultur fordert. Das Bündnis, bei dem die RKH Kliniken seit 2011 Mitglied sind, fordert deshalb Konsequenzen. Als Konsequenz daraus führen nun die RKH Kliniken eine Neuerung ein: Zwei Patientensicherheitsbeauftragte, sogenannte Chief Patient Safety Officer, nehmen ihre Arbeit auf. Der RKH Geschäftsführer Professor Dr. Jörg Martin möchte damit die bisherigen Aktivitäten zum Thema Patientensicherheit institutionalisieren und nach außen und innen ein Gesicht geben. Die neuen Patientensicherheitsbeauftragten werden die bisherigen Aktivitäten zur Patientensicherheit einzelner Berufsgruppen, Fachbereiche und Klinikstandorte für den gesamten RKH Klinikverbund bündeln, verzahnen und weiterentwickeln. Darüber hinaus werden sie durch das betriebliche Vorschlagswesen und durch den Blick in andere Kliniken im In- und Ausland neue Ideen zur Weiterentwicklung der Patientensicherheit zum Wohle der Patienten einführen. Patientensicherheitsbeauftragter wird der Abteilungsleiter des Qualitätsmanagements der RKH Kliniken, Thorsten Hauptvogel. Bei anstehenden Entscheidungen wird er fortan das Thema Patientensicherheit immer wieder ins Spiel bringen, die Koordination und Weiterentwicklung der bestehenden Instrumente zur Erhöhung der Patientensicherheit, beispielsweise Patientenidentifikationsarmband, Patientensafety Card, Checklisten etc., übernehmen sowie Ansprechpartner nach außen sein.

Als weitere Patientensicherheitsbeauftragte wird Ellen Locher vom Qualitätsmanagement die Analyse, Bewertung und Überwachung des klinischen Risikomanagements übernehmen sowie weitere Aktivitäten aufnehmen und miteinander vernetzen. Informationen, Kontaktdaten und ein Video zum Thema Patientensichreheit bei den RKH Kliniken finden Sie im Internet unter https://www.rkh-kliniken.de/qualitaet-hygiene/qualitaet/patientensicherheit.

Fotos: Regionale Kliniken Holding RKH GmbH Bildunterschriften: Ellen Locher und Thorsten Hauptvogel / Text: Pressemitteilung der RKH im Originalwortlaut

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