Östringen bekommt weitere kommunale Impftage am 30 März und 11. Mai

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Erste Termine am 20. März und 10. April sind schon ausgebucht

Die von der Östringer Stadtverwaltung Anfang März bei den über 80 Jahre alten Einwohnerinnen und Einwohnern gestartete Erhebung zur Feststellung des Bedarfs an einer wohnsitznahen Impfung gegen das Coronavirus stößt weiterhin auf eine außerordentlich große Resonanz.

Nachdem sich auf den Aufruf von Bürgermeister Felix Geider binnen kürzester Zeit schon rund 140 Ältere aus allen Stadtteilen für ein solches Angebot gemeldet hatten, teilte die Leitstelle zur Koordination des mobilen Impfens im Stadt- und Landkreis Karlsruhe Östringen kurzfristig ein erstes Terminpaket mit Erstimpfung am 20. März und Zweitimpfung am 10. April, jeweils in der Erich-Bamberger-Stadthalle im Kernort sowie in der Mehrzweckhalle Odenheim, zu. An diesen beiden Terminen, die zwischenzeitlich bereits ausgebucht sind, erhalten nun insgesamt 160 hochbetagte Östringer Seniorinnen und Senioren durch die von den Zentralen- und Kreisimpfzentren entsandten Mobilen Impfteams (MIT) vor Ort einen wirkungsvollen Schutz vor einer COVID-19-Erkrankung.

Zwischenzeitlich hat die Stadtverwaltung nun mit dem Landratsamt für Östringen weitere kommunale Impftage am 30. März (Erstimpfung) beziehungsweise 11. Mai (Zweitimpfung) am Standort Erich-Bamberger-Stadthalle vereinbaren können. Auch bei diesen beiden zusätzlichen Impftagen sind nach den für die Mobilen Impfteams zwingend geltenden Vorgaben wiederum nur Hochbetagte im Alter ab 80 Jahren zugelassen. Zahlreiche Anmeldungen aus allen Stadtteilen konnten für diese zusätzlichen Impftermine bereits eingebucht werden, einige freie Plätze sind momentan allerdings noch verfügbar. Interessensbekundungen für eine solche Impfung vor Ort an den genannten Terminen können der Stadtverwaltung telefonisch unter der Rufnummer 07253/207-12 oder per Mail an buergermeisteramt@oestringen.de zugeleitet werden.

Die Mobilen Impfteams bestehen jeweils aus vier von einem Zentralen- oder Kreisimpfzentrum entsandten Personen, darunter ein Arzt oder eine Ärztin sowie weiteres medizinisches Fachpersonal. Pro Stunde können jeweils etwa 12 Impfungen vorgenommen werden.

Die kommunalen Impftage laufen nach einem vom Land vorgegebenen standardisierten Konzept ab. Die Stadtverwaltung organisiert in diesem Zusammenhang die entsprechende Vorbereitung der Räumlichkeiten und stellt weitere Einsatzkräfte, die den geordneten Ablauf des Impftags gewährleisten. Seniorinnen und Senioren ab dem 80. Lebensjahr, die sich bei einem solchen kommunalen Impftag das schützende Vakzin verabreichen lassen, können sich auf diese Weise den gerade für Ältere mitunter beschwerlichen Weg zum auswärtigen Impfzentrum ersparen.

Ehrenamtliche helfen bei der Buchung von Impfterminen

Unterstützungsangebot der Corona-Impf-Hotline wird gut angenommen

In Östringen gibt es für impfberechtigte Personen, die Schwierigkeiten bei der Buchung eines Impftermins in einem der in der Region eingerichteten Impfzentren haben, einen kurzen Draht zu schneller Hilfe. Über die Corona-Impf-Hotline der Stadtverwaltung mit der Rufnummer 07253/207-340 können sich Einwohnerinnen und Einwohner der Kraichgaustadt, die bei dem digitalen Buchungsvorgang Unterstützung benötigen, vom Rathaus zu einem Kreis von Ehrenamtlichen weiter vermitteln lassen, die bei der Anmeldeprozedur wirkungsvolle Hilfestellung geben.

„Häufig steht den Menschen, die sich an uns wenden, kein Internetzugang zur Verfügung oder sie wissen nicht weiter, weil sie keine E-Mail-Adresse und auch kein Mobiltelefon haben“, erzählt die 19-jährige Bundesfreiwillige Helen Hanke, die momentan im Büro der städtischen Integrationsbeauftragten Daniela Blech-Straub arbeitet und dort die Organisation der Corona-Impf-Hotline betreut.

Seit Anfang März konnte das Integrationsbüro inzwischen schon an die sechzig Anfragen zur Hilfestellung bei der Buchung von Impfterminen weitervermitteln, die meisten davon sind inzwischen bereits erledigt.

Im Februar hatten sich auf die Nachfrage der Stadtverwaltung insgesamt 15 Personen aus allen vier Ortsteilen bereit erklärt, ehrenamtlich für die Corona-Impf-Hotline tätig zu werden.

Während zunächst entsprechend der Priorisierung der Impfverordnung nur die impfwilligen Personen im Lebensalter ab 80 Jahren für eine Vermittlung in Betracht kamen, können inzwischen auch Jüngere an die Reihe kommen, was den Bedarf der

Bevölkerung an einer Unterstützung über die Östringer Impf-Hotline spürbar erhöhte. Im Kontakt und in Abstimmung mit der jeweiligen impfwilligen Person übernehmen die Ehrenamtlichen den Vorgang zur Buchung des Impftermins und kümmern sich bei Bedarf unter bestimmten Voraussetzungen auch um die Organisation der Fahrt zum auswärtigen Impfzentrum.

Parallel zur kommunalen Corona-Impf-Hotline wurden zwischenzeitlich in Östringen in einer Kooperation der Stadtverwaltung mit den übergeordneten Gesundheitsbehörden auch erfolgreich kommunale Impftage vor Ort bewerkstelligt. Die ersten Termine für die Erst- und Zweitimpfung von Menschen im Alter über 80 Jahre am 20. März beziehungsweise 10. April sind inzwischen mit 160 angemeldeten Personen bereits ausgebucht. Ein weiterer kommunaler Impftag für Über-80-Jährige findet in Östringen nun am 30. März (Zweittermin 11. Mai) statt, Anmeldungen dazu nimmt die Stadtverwaltung unter der Rufnummer 07253/207-12 oder via Mail an buergermeisteramt@oestringen.de entgegen.

Redaktion: Wolfgang Braunecker / Stadt Östringen

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