MuKsmäuschenbunt

Die MuKs Ubstadt-Weiher wird 40

Vor rund 50 Jahren wurde in Bruchsal die Musik- und Kunstschule aus der Taufe gehoben. Das erklärte Ziel war es von jeher, Menschen die Begeisterung, die Passion und die Feinheiten von Musik und Kunst näher zu bringen und zu lehren. Die liebevoll MuKs genannte Institution ist dabei als kommunaler Zweckverband der Städte und Gemeinden Bruchsal, Forst, Karlsdorf-Neuthard, Kraichtal, Oberhausen-Rheinhausen und Ubstadt-Weiher angelegt worden. Letztere Zweigstelle feiert in diesem Jahr bereits ihr 40-jähriges Jubiläum.

Höhepunkt dieses Jubiläumsjahres war am vergangenen Samstag der große Festakt in der Mehrzweckhalle Zeutern. Zweigstellen-Leiterin Bronia Hörburger hatte mit ihren vielen Schützlingen ein außergewöhnliches Programm auf die Beine gestellt. Durch den Abend führten mit witzigen Dialogen die Schüler der Theaterklasse Ubstadt-Weiher und schufen auf diese Art und Weise harmonische Übergänge zwischen Vertretern der unterschiedlichen Künste sowie der Redner – unter ihnen auch Ubstadt-Weihers Bürgermeister Tony Löffler und Ulrike Redecker als Schulleiterin der Musik und Kunstschule Bruchsal.

Die Programmfolge offenbarte die ganze Bandbreite und das Können jetziger und ehemaliger Schüler der Musik und Kunstschule Ubstadt-Weiher. Für einen furiosen Start sorgte die Opernklasse der MuKs mit ihrem leidenschaftlich vorgetragenen Stück aus “Die Juxheirat”. Es folgte der Flötenchor Ubstadt-Weiher/Kraichtal mit seiner Interpretation der Ankunft der Königin von Saba und im Anschluss zwei Beiträge des Oboenquartetts.

Nach der Festansprache von Schulleiterin Ulrike Redecker, im Zuge deren sie ihrer Kollegin Bronia Hörburger mehrere kleine Fingerpuppen überreichte, für die jede einzelne für die bewegte Geschichte der Musik und Kunstschule steht, ging es weiter im bunten und abwechslungsreichen Programm. Zu hören waren wunderbare Darbietungen je eines Akkordeon-, eines Cello- und eines Schlagzeugensembles, sowie eine perfekt inszenierte Choreographie der Tanzklassen Ubstadt-Weiher.

Der Abend machte in jedem Fall mehr als deutlich, wie wichtig die musikalische und künstlerische Förderung Menschen jeden Alters ist. In ihren 40 Jahren hat die Musik- und Kunstschule Ubstadt-Weiher unzählige von ihnen das Spielen, das Musizieren, das Malen, das Zeichnen und vieles mehr gelehrt und damit unsere Heimat und unsere Herzen mit einem unermesslich großen kulturellen Schatz bereichert. Diese Überzeugung teilt seit 1978 auch die Gemeinde Ubstadt-Weiher, als die Musik- und Kunstschule gegründet wurde. Bürgermeister Tony Löffler zitierte in diesem Zusammenhang Friedrich Nietzsche mit seinen berühmten Worten “Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum”.

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