Indisch Essen im Kraichgau

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Symbolbild

Orientalische Küche im Hügelland

Es gibt Küchen die im Kraichgau nicht gerade überrepräsentiert sind, für die man bislang noch in die nächste größere Stadt fahren muss. Während wir ein Überangebot an türkischer oder italienischer Küche haben, sucht man Exoten wie mexikanische oder indische Restaurants aber meist noch mit der Lupe. Weil gerade das letztere Genre aber einfach unglaublich genial und vielfältig ist, haben wir uns für Euch auf die Suche nach den wenigen Indern im Kraichgau gemacht. Der Artikel könnte auch heißen: „Die einzigen Inder im Kraichgau“, denn falls wir nichts übersehen haben, deckt die folgende Liste das indische Angebot in der Region weitestgehend ab.

Die besten Inder im Kraichgau

Spices of India in Hambrücken

Direkt im Herzen von Hambrücken, gegenüber der Kirche Sankt Remigius, findet sich das „Spices of India“. Hier gibt die Karte eine riesige Bandbreite indischer Gerichte wieder: Lamm-, Curry- und Tandoori-Spezialitäten, aber auch eine richtig große Auswahl an vegetarischen Speisen.  Besonders klasse: Die Jungs backen direkt vor Ort im traditionellen Lehmbackofen auch ihr eigenes Brot: Naan, Roti oder Paratha – mit tollen Gewürzen verfeinert ein echter Knaller. Bestellt Euch dazu einen hausgemachten Lassi und streut ordentlich Kümmel drüber, dann habt ihr einen richtig schönen Abend in Hambrücken sicher.

Singams Restaurant in Forst // Zum Athleten

Wir der Name schon erahnen lässt, hat dieses indische Restaurant einen sportlichen Hintergrund. Es ist die Vereinsgaststätte des Forster Athletenclub, gelegen in der Carl-Benz-Straße zwischen See und Waldseestadion. Hier begrüßt Sie Familie Rasalingam mit einer kleinen, aber feinen Speisenauswahl aus Indien und das zu fairen Preisen. Rote Linsen, Lamm Tikka Masala oder Hühnchen Madras sind echte Klassiker und kommen fein und mit Gefühl gewürzt auf den Tisch. Das Ambiente entspricht einer rustikalen deutschen Vereins-Wirtschaft, aber wen dieser Kontrast nicht stört wird hier mit leckeren indischen Spezialitäten belohnt. PS: Regelmäßig gibt es hier ein tolles Buffet – Reservierung ist dann aber Pflicht.

Die Rose in Rohrbach wird von Shranjit und Kuldeep geführt.

Rose in Eppingen-Rohrbach

Seit ein Paar Jahren ist die alte Gaststätte „Zur Rose“ im Eppinger Teilort Rohrbach wieder zu neuem Leben erwacht. Wachgeküsst wurde Sie von dem jungen, indischen Pärchen Kuldeep und Shranjit. Kuldeep ist ein begnadeter Koch und das in allen Disziplinen. Er beherrscht ein Pfannenschnitzel aber auch die Spezialitäten aus der Heimat aus dem Stand. Die Masala-Hühnchen oder das Vindaloo sind für uns regelmäßig ein guter Grund für die Fahrt an den Gießhübel. Die indischen Gerichte machen zwar nur einen kleinen Teil der großen Karte aus, dennoch raten wir Euch: Probiert sie unbedingt aus – es muss ja nicht immer SchniPoSa sein.

Namaste India in Bruchsal

Der jüngste Neuzugang unter den indischen Restaurants, befindet sich seit kurzem in der Bruchsaler Kaiserstraße. Wo bis vor kurzem noch Döner und türkische Spezialitäten über den Tresen dienen, gibt es nun Lamm Curry, Jheenga Mango oder Prawen Birjani auf den Tisch. Auch wenn das Ambiente an der dicht befahrenen Bruchsaler Ortsdurchfahrt etwas entspannter sein könnte, überzeugte uns das Essen bei unserem Testbesuch dafür auf ganzer Linie. Alles schmeckte frisch, aromatisch und nach unserem persönlichen Dafürhalten auch ohne wahrnehmbaren Zusatz von Geschmacksverstärkern. Der Service war freundlich, zuvorkommend und höflich – heutzutage keine Selbstverständlichkeit. Preislich rangieren die Hauptgerichte zwischen zehn und fünfzehn Euro, der Mittagstisch fällt sogar noch eine ganze Ecke günstiger aus.

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