Hoffnungshäuser in Unteröwisheim werden nicht gebaut

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Stadtverwaltung Kraichtal arbeitet an Alternativen

Die sogenannten Hoffnungshäuser, welche in Kraichtal-Unteröwisheim entstehen sollten, werden nicht gebaut. Dies haben die Bauträger („Hoffnungsträger“) der Stadtverwaltung im Dezember 2021 mitgeteilt. „Leider sind laut Bauherren zum einen die Preise für Baustoffe in den letzten Monaten enorm gestiegen, zum anderen wird deren Beschaffung immer schwieriger“, bringt Bürgermeister Tobias Borho das Gespräch mit den Hoffnungsträgern auf den Punkt.

Die zu erwartenden Mieteinnahmen könnten die immer weiter steigenden Ausgaben nicht ausgleichen. Somit kann das geplante Bauvorhaben – zwei Häuser, in denen ein integratives Wohnkonzept inklusive Raum für Geflüchtete hätte Platz finden sollen – in dieser Art nicht weiterverfolgt werden.

Bürgermeister Tobias Borho bedauert diese Entwicklung und gibt einen Ausblick, wie es nun weitergeht. „Das integrative und innovative Wohnkonzept der Hoffnungshäuser ist für unsere Stadt genau richtig. Unser Ziel als Stadt ist es, die Flächen trotz der Absage so bald wie möglich zu besiedeln. Hierfür werden wir die Grundstücke schnellstmöglich zurückkaufen, um eine adäquate Weiterentwicklung anzugehen. Es ist und bleibt uns ein wichtiges Anliegen, Wohnraum für den Zuzug von Bürgerinnen und Bürgern zu schaffen.“ Für die Geflüchteten sei man außerdem nach wie vor auf der Suche nach Wohnraum, so Borho. Die Bevölkerung wird daher gebeten, der Stadt leerstehende Wohnungen zu diesem Zweck anzubieten.

Mitteilung der Stadt Kraichtal

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