Gehölzpflege im Landkreis Karlsruhe entlang von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen startet wieder am 1. Oktober

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Kreis Karlsruhe. Ab Dienstag, 1. Oktober, werden die Gehölze an den Straßen zurückgeschnitten, geläutert oder „auf den Stock gesetzt“. Ziel der Pflegemaßnahmen ist es, die Verkehrssicherheit für die Verkehrsteilnehmer und das ökologische Gleichgewicht zu erhalten und wo notwendig zu verbessern. In der aktuellen Pflegesaison, die bis Ende Februar 2027 läuft, plant das Amt für Straßen im Landkreis Karlsruhe mit den jeweils zuständigen Straßenmeistereien Bruchsal, Bretten und Ettlingen zahlreiche größere und kleinere Arbeiten an Bundes-, Landes- und Kreisstraßen. Unterstützend werden für diese Aufgaben Fachfirmen als Dienstleister eingesetzt. Insgesamt betreut das Landratsamt rund 800 Kilometer Straßen. Gehölze neben den Straßen dienen vor allem dem Sicht-, Blend- und Windschutz und zur Sicherung der Straßenböschung. Sie haben aber auch eine wichtige gestalterische Funktion, etwa um eine neue Straße landschaftsgerecht in die Region einzubinden.

Um die unterschiedlichen Anforderungen an die Gehölzpflege aufeinander abzustimmen, werden vor der Pflegesaison die Belange des Naturschutzes mit dem Umweltamt abgestimmt. Ist der Grünstreifen neben einer Straße nur schmal, werden die Gehölze regelmäßig „geläutert“. Dabei werden einzelne Gehölze entfernt, damit die verbleibenden neue Triebe ausbilden können. Bei größeren Gehölzen wird junger Bestand ebenfalls durch gezieltes Läutern gepflegt und älterer Bestand Abschnittsweise „auf Stock gesetzt“. Das heißt, sie werden im Wechselhieb auf zehn bis 20 Zentimeter zurückgeschnitten, um neue Triebe auszubilden. Jedes Jahr steht dabei ein anderer Abschnitt auf dem Programm. Ökologisch besonders wertvolle Gehölze bleiben jedoch, wenn keine Gefahr von ihnen ausgeht, bestehen.

Mitteilung des Landkreises Karlsruhe

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