Der Berg rief – die SEW-Benefizradler antworteten

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Am Ende der 26. Tour stand die Zugspitze

Von Nadja Ries

Die 26. Tour der SEW-Benefizradler führte sie auf die Zugspitze. Nein, Rainer Haßfeld, Christian Richling und Matthias Beyer sind nicht mit dem Rad auf den höchsten Berg Deutschlands gefahren, aber bis kurz davor. 

Ganze 413 Kilometer legten sie in vier Tagen von Mingolsheim nach Garmisch-Partenkirchen zurück.  Über Münzesheim, Bietigheim und Stuttgart führte die erste Etappe nach Esslingen. Von dort ging es am nächsten Tag weiter über Göppingen und Geislingen nach Ulm. Der dritte Tag brachte sie nach Altenstadt, „um Memmingen auf dem Radweg herum“ nach Kempten. Am vierten Abend erreichten sie über Füssen dann Garmisch-Partenkirchen. Kurzfristig führte der Weg auch durch Tirol. Doch den Länderpunkt Österreich hatten sie schon auf eine der früheren Touren eingesammelt – einer von insgesamt 17 Länderpunkte nach 26 Jahren.  

Schon am nächsten Morgen ging es mit der Bahn zur Technikbesichtigung, denn die Zugspitzbahn hat ein SEW-Getriebe im Einsatz, das durften die drei Kollegen dann auch besichtigen. Danach ging es bergauf und sie bekamen auch eine Führung durch die Bergstation, ehe es zum Fotoshooting am Gipfelkreuz ging. Leider verhüllte sich die Zugspitze an diesem Tag im Nebel, so dass die Fernsicht nicht gerade die Mühen der Benefizradtour entlohnte.

Fotos: privat (R. Hassfeld)

„Unser Lohn ist immer noch die Spendenbereitschaft unserer Unterstützer,“ erklärte Rainer Haßfeld und versicherte, dass das Spendenkonto des Fördervereins zur Unterstützung der onkologischen Abteilung der Kinderklinik Karlsruhe (FUOKK) immer noch offen sei für Spenden mit dem Stichwort „SEW-Benefizradtour 2025“. Wer die diesjährige Tour noch unterstützen möchte, kann über die Webseite www.fuokk.de/spenden.html einfach überweisen. Kost und Logis tragen die Radler traditionell auf ihrer Fahrt selbst und bringen auch ihre Urlaubstage ein. Somit kommen 100 Prozent der Spenden beim FUOKK an. 

In diesem Jahr unterstützen die Radler mit ihrer Tour ein besonderes Projekt: Die Weiterbeschäftigung des Klinik-Clowns Dodo, der die kleinen Krebspatienten, ihre Eltern und das Personal in Karlsruhe in der schwierigen Lage aufheitert und unterstützt.

Bislang haben die SEW-Benefizradler seit ihrer ersten Tour 1999 nach Bremen eine Gesamt-Radel-Leistung von 59.031 Kilometer und 342.214,86 Euro an Spenden erbracht und 17 Länderpunkte erradelt. 

Anmerkung an die Redaktionen: Insofern Sie Spendenkonten veröffentlichen, hier der Alternativtext: 

Spenden können auf das Spendenkonto des FUOKK e.V. bei der Sparkasse Karlsruhe (IBAN: DE18 6605 0101 0109 0282 33 BIC: KARSDE66XXX), überwiesen werden.

Bildbeschreibung:

Die diesjährige Tour gipfelte mit dem Besuch der Zugspitze und deren Bergbahn. Die SEW-Benefizradler Christian Richling, Rainer Haßfeld und Matthias Beyer (v.l.n.r.) besuchten den Technikraum der Zugspitzbahn – komplett mit SEW-Getriebe – und fuhren dann auch damit auf den Gipfel, der leider in Nebel gehüllt war. (Fotos: privat)