Brettener Traditionsbäckerei Zickwolf hört auf

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Symbolbild

Thollembeek übernimmt Filialen und Mitarbeiter

Wie die Bäckerei Zickwolf aktuell mitteilt, wird der aus mittlerweile fünf Filialen bestehende Betrieb zum 31. März diesen Jahres schließen. Wie die beiden Inhaber Heike und Bernd Zickwolf in einem Facebook-Post schreiben, müssen sie nach 48 Jahren aufgrund der starken körperlichen Belastungen des Bäckerhandwerks nun aufgeben. Kein Wunder, fordert die Arbeit doch permanenten Einsatz, meist eine 7-Tage Woche und ganz reguläres sehr frühes Aufstehen sowie harte körperliche Arbeit.

Die gute Nachricht: Die Neibsheimer Bäckerei Thollembeek hat angekündigt, die Belegschaft von Zickwolf übernehmen zu wollen und entsprechende Angebote zu unterbreiten. Die Großbäckerei, die erst kürzlich die Nachfolge des in den Ruhestand gegangenen Hermann Gerweck angetreten hat, wird die Filialen in Rinklingen, Flehingen und das Café in Großvillars übernehmen. Die Zickwolf-Filiale in Gondelsheim wurde bereits geschlossen, da eine Thollembeek-Filiale direkt auf der anderen Straßenseite zu finden ist. Die Niederlassung in Bauschlott wird künftig von einer Handwerksbäckerei aus Mühlacker betrieben und für die Filiale in der Brettener Kupferhälde suchen die Zickwolfs aktuell noch nach einem Nachfolger.

In dem vorliegenden Statement drücken Heike und Bernd Zickwolf ihre Freude über die erfolgreiche Vereinbarungen mit Thollembeek aus und loben die Qualitätsstandard und Produktionsbedingungen. So habe man sich bei einem Besuch in der Neibsheimer Backstube davon überzeugen können, dass bei Thollembeek genauso handwerklich gearbeitet wird wie bisher bei Zickwolf in Rinklingen.

Bis zum 31. März haben die Zickwolf-Filialen noch unter altem Namen geöffnet, nach Aussage von Marc Thollembeek, soll der Übergang danach reibungslos und schnell vonstatten gehen.

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