Bretten: Steine auf den Gleisen legen Zugverkehr lahm

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Gestern Abend meldete ein Lokführer, dass auf der Bahnstrecke zwischen dem Haltepunkt Diedelsheim und dem Bahnhof Bretten, Gegenstände im Gleisbereich liegen würden. Umgehend veranlasste die Bundespolizei die Sperrung der Bahntrasse. Als die Bundespolizisten vor Ort eintrafen stellten Sie in einem Kurvenbereich mehrere, auf den Schienen aufgelegte, Schottersteine fest. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach möglichen Tatverdächtigen vor Ort blieb bisher ergebnislos. Laut Zeugenaussagen kommen jedoch mehrere Kinder und Jugendliche, welche sich häufig an der Bahnstrecke aufhalten, für die Tat in Betracht. In der unmittelbaren Nähe zum Tatort fanden die Beamten Unrat, welcher von den bislang unbekannten Tätern stammen könnte. Einige Gegenstände wurden als mögliche Spurenträger sichergestellt.

Es ist keinesfalls ein Kavaliersdelikt, geschweige denn eine adäquate Freizeitbeschäftigung, Steine auf Gleise zu legen und damit Züge zu beschädigen. Dieses Verhalten ist nicht nur strafbewährt, sondern auch besonders Lebensgefährlich. Neben dem achtlosen Aufenthalt im Gleis, entwickeln Züge auch eine starke Sogwirkung, welche Personen mit zu geringem Abstand erfassen können. Des Weiteren ist mit Schadenersatzforderungen zu rechnen.

Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie Sachbeschädigung aufgenommen.

Original-Inhalt der Polizei via Presseportal.de (ots) Mitteilung der Polizei / Symbolbild: Redaktion

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