Aufklärung am Welt-Sepsis-Tag: RKH Gesundheit startet Informationskampagne

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Am 13. September steht weltweit die Sepsis, besser bekannt als Blutvergiftung, im Mittelpunkt. Mit Informationsständen in den Eingangshallen mehrerer Klinikstandorte beteiligt sich auch die RKH Gesundheit am Aktionstag. Schon am Freitag, 12. September, geben Pflegefachpersonen dort praktische Hinweise, beantworten Fragen und klären über die unterschätzte Gefahr auf.

Sepsis ist eine lebensbedrohliche Reaktion des Körpers auf Infektionen, bei der körpereigenes Gewebe und Organe angegriffen werden. Jährlich erkranken laut RKH Gesundheit rund 49 Millionen Menschen, etwa elf Millionen sterben daran – mehr als an Herz-Kreislauf- oder Krebserkrankungen. „Sepsis ist ein medizinischer Notfall – je schneller sie erkannt und behandelt wird, desto größer sind die Überlebenschancen“, betont Dr. John Kerner, Oberarzt an der RKH Rechbergklinik Bretten.

Typische Warnsignale wie plötzliche Wesensveränderungen, schnelle Atmung, niedriger Blutdruck oder ein unerklärliches Krankheitsgefühl sind oft unspezifisch. Fieber tritt nicht immer auf, besonders bei älteren oder immungeschwächten Menschen. Entscheidend sei daher Aufmerksamkeit – sowohl im Alltag als auch im Klinikbetrieb. Dort gehören konsequente Hygienemaßnahmen, das wachsame Kontrollieren von Vitalzeichen und sofortige ärztliche Abklärung bei Verdacht zu den wichtigsten Schritten.

Am 12. September stehen die Informationsstände zu folgenden Zeiten bereit:

  • Ludwigsburg: 14–16 Uhr
  • Markgröningen: 7:30–10:30 Uhr (Eingang gegenüber Parkhaus) und 11:30–15 Uhr (Haupteingang)
  • Mühlacker: 13–15 Uhr
  • Neuenbürg: 11–13 Uhr
  • Bruchsal: 14–16 Uhr
  • Bretten: 10–12 Uhr

Unter dem Motto „Ihre Aufmerksamkeit – die beste Maßnahme im Kampf gegen Sepsis“ will die RKH Gesundheit die Botschaft vermitteln: Sepsis erkennen, sofort handeln, Leben retten.