Aufregung in Bruchsal am gestrigen Donnerstagnachmittag. Bei Bauarbeiten in der Nähe des Bahnhofes wurde eine 90 kg Fliegerbombe entdeckt, ein Blindgänger amerikanischer Herkunft aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Durch die landeseigenen Einsatzkräfte konnten den Sprengkörper schnell und routiniert entschärfen, so dass alle Anwohner rund um den Bruchsaler Viktoriapark schnell in ihre Häuser zurückkehren konnten.
Direkt nach Bekanntwerden des Fundes leiteten die Einsatzkräfte eine schnelle Evakuierung im Umkreis von 200 Metern rund um den Bahnhof ein. Von der Maßnahme waren rund 530 Menschen betroffen, unter denen sich auch pflegebedürftige und heimbeatmete Personen befanden. Für Betroffene, die nicht anderweitig unterkommen konnten, wurde in der Sporthalle der Bahnstadt eine Notunterkunft mit entsprechender Versorgung eingerichtet.
Der Kampfmittelräumdienst konnte die Splitterbombe schließlich am Abend innerhalb weniger Minuten unschädlich machen. Um 19.40 Uhr gaben die Verantwortlichen Entwarnung, sodass das Relikt auf einen Lastwagen verladen und abtransportiert werden konnte.