Zum zehnten Mal rockt der Ironman Kraichgau die Region
Eigentlich sah es so aus, als würden am Sonntagvormittag Gewitter über den Kraichgau ziehen. Doch stattdessen begrüßte strahlender Sonnenschein die Athleten beim Start ins kühle Nass. Viele hatten in den Tagen davor gebangt: Ein bisschen Regen wäre okay gewesen, aber Gewitter? Das wäre ein klares Nein fürs Wasser gewesen. Sicherheit geht vor – und so wurde um die Mittagszeit der Start der Olympischen Distanz verschoben, als eine Gewitterzelle über den Hardtsee zog.
Nach einer Stunde Pause gab es grünes Licht – unter den wachsamen Augen des DLRG, konnte der Start fortgesetzt werden. Die Wasserretter hatten an diesem Tag viel zu tun: 15 Einsätze, darunter ein dramatischer Fall, wie das DLRG Ubstadt-Weiher in einer Mitteilung an die Medien schreibt. Ein Schwimmer musste demnach reanimiert werden und kam danach ins Krankenhaus.
Abgesehen von der kurzen Abkühlung durch das Gewitter, war der Tag für die Sportler alles andere als einfach. Schwüle Hitze, knapp 30 Grad – eine echte Belastungsprobe für Körper und Kreislauf. Der Ironman 70.3 Kraichgau ist bekannt für seine anspruchsvolle Strecke: 1,9 km Schwimmen im Hardtsee, 90 km Radfahren durch die Hügel des Kraichgaus – vorbei an Östringen, Bretten, Ubstadt-Weiher, Kraichtal, Oberderdingen und Zaisenhausen – und zum Schluss 21,1 km Laufen in Bad Schönborn.
Entlang der Strecke feuerten wieder viele Fans die Athleten an. Nach 3:47:44 Stunden überquerte Cedric Osterholt als Erster die Ziellinie in Mingolsheim. Nur eine Minute später folgte der Belgier Joran Driesen. Bei den Frauen siegte Daniela Kleiser in 4:18:06 Stunden, dicht gefolgt von der Schweizerin Loanne Duvoisin.

Warum findet das eigentlich hier statt?
Danke für den Bericht. Immer habe ich mir in Gochsheimer Zeiten das Radrennen angesehen. Immer wieder wo anders. Höhepunkt war und ist die 13 %ige Steigung in Gochsheim, liebevoll auch als Gassbuckel bekannt. Ich erinnere mich noch als Lokalmatador Kienle „angeflogen“ kam und die Steigung problemlos bewältigte.
Danke für den Bericht!
Ja, die Wasserretter (Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)) waren gefordert und es hat sich gezeigt, dass die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bestens gerüstet sind für die Wasseraufsicht und souverän gehandelt haben.
Danke an all diese Menschen, die in ihrer Freizeit die Wasseraufsicht in Bädern, Seen, Flüssen, an der Küste und eben auch bei Veranstaltungen, wie z.B. beim Ironman übernehmen (ebenso wie alle anderen Blaulichtorganisationen und Helfende aller Vereine).