„Probleme müssen gelöst und keine Parteiprogramme durchgesetzt werden“

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Ein Gespräch mit Tobias Dammert – Bewerber für das Amt des Oberbürgermeisters in Bruchsal

Tobias Dammert wurde 1984 in Bretten geboren und lebt heute in Bruchsal. Nach dem Abitur leistete er seinen Grundwehrdienst bei der Luftwaffe und nahm anschließend ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Ulm auf, das er mit dem Bachelor of Science abschloss. Seither arbeitet er im Handwerksbetrieb seiner Familie, in dem er sowohl betriebswirtschaftliche Aufgaben übernimmt als auch praktisch mit anpackt.

Politisch engagiert sich Dammert seit 2018 in der AfD (Alternative für Deutschland). Von 2019 bis 2020 war er Schriftführer im Kreisverband Karlsruhe-Land, aktuell ist er stellvertretender Sprecher des Stadtverbands Bruchsal. Darüber hinaus ist er Delegierter für Bundesparteitage und hat sich zur Mitarbeit im Landesfachausschuss „Geld- und Währungspolitik“ angemeldet. Diese Angaben stammen von der Webseite des AfD-Kreisverbands Karlsruhe-Land (Stand: Juni 2025).

Politischer Hintergrund: Tobias Dammert ist Sprecher des AfD-Kreisverbands Karlsruhe-Land und stellvertretender Sprecher des Ortsverbands Bruchsal. Er ist Delegierter für den Bundesparteitag der AfD sowie Mitglied im Kreistag des Landkreises Karlsruhe und im Ortschaftsrat Heidelsheim. Die AfD wird derzeit vom Bundesamt für Verfassungsschutz als Verdachtsfall eingestuft; eine frühere Hochstufung zur „gesichert rechtsextremistischen Bestrebung“ ist Gegenstand eines laufenden Gerichtsverfahrens.

Im Interview mit Hügelhelden.de spricht Tobias Dammert über seine Motivation für die Kandidatur sowie über seine Vorstellungen zur Entwicklung der Stadt Bruchsal.

Hinweis der Redaktion

Auch mit dem Kandidaten der AfD haben wir ein Gespräch geführt – ausschließlich zu Themen mit Bezug auf Bruchsal. Es war keine einfache Entscheidung, denn die AfD nimmt als rechtspopulistische und vom Verfassungsschutz beobachtete Partei eine besondere Rolle im politischen Gefüge unseres Landes ein. Dennoch halten wir es für richtig, auch diese Kandidatur sachlich einzuordnen und journalistisch zu begleiten – ohne Polarisierung, aber mit klarem Rahmen.