Yeahh, Anna und Elsa sind wieder da

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Ein Kinotipp von Philipp Martin / Bild: stockasso via envato elements

Sechs Jahre nach dem ersten Teil bringt Disney die Eiskönigin zurück ins Kino

Selten hat mich ein Kinofilm so lange und nachhaltig verfolgt, wie der erste Teil der Eiskönigin. Wer 2013 auch Papa einer Tochter im einstelligen Alter war, der kam um den Disney-Streifen einfach nicht herum. Anna, Elsa, Kristoff und Olaf waren dereinst einfach überall. Zuerst im Kino, dann auf Tellern, Tassen, Pullovern und in unserem Fall auch auf dem Kindersitz, der bis zum heutigen Tag auf der Rückbank meines alten Kombis liegt. Bei jedem Kinderfasching 2014 und auch sicher noch 2015, 2016,…. flitzten kleine Prinzessinnen durch den Saal und das allgegenwärtige “Let it go” schalte aus den Lautsprechern.

Fein, ich will aber auch ganz ehrlich sein, ich konnte den Film damals wirklich gut leiden. Normalerweise döse ich bei gemeinsamen Kinobesuchen mit meiner Kleinen eineinhalb Stunden im Sessel vor mich hin, spätestens bei der Bibi und Tina-Reihe habe ich gelernt in dieses temporäre Koma zu perfektionieren…. Die Eiskönigin allerdings fand ich unterhaltsam und spannend. Die Figuren waren liebenswert und auch der Soundtrack schön und eingängig anzuhören. Erstaunt hat mich aber doch, wie lange sich der Film und das dazugehörige Merchandising in den Köpfen und auch in den Läden gehalten hat – so wirklich verschwunden ist die Eiskönigin in den mittlerweile sechs verstrichenen Jahren eigentlich nie. Egal ob im Supermarkt, im Drogeriemarkt, im Spielwarengeschäft oder aus der Juniortüte beim Fastfood-Laden – Von überall her schauen uns seit über einem halben Jahrzehnt die (zu) großen Augen der beiden bezopften Royals an.

Der dritte offizielle Trailer zu „Die Eiskönigin 2“ via Youtube/Disney

Vermutlich werden sie das auch noch die nächsten 20(0) Jahre lang tun, denn nun sind die beiden zurück, samt Schneemann Olaf, Kristof und Rentier Sven. Mit “Die Eiskönigin Teil 2” geht heute die Fortsetzung des erfolgreichsten Animationsfilmes aller Zeiten ins Rennen. Die Handlung setzt hierbei drei Jahre nach den Ereignissen aus Teil 1 ein. Die beiden Schwestern leben glücklich im Königreich Arendell, doch eines Tages wird Elsa von einer innerlichen Unruhe erfasst und pilgert, wie von unsichtbaren Kräften gesteuert, dem Wald entgegen. Zusammen mit Anna, Kristoph und Olaf begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise, deren Ausgang wie hier freilich noch nicht verraten.

Die ersten Reaktionen auf den Film fallen in den USA äußerst positiv aus. Zwar scheint die Atmosphäre des Sequels deutlich düsterer auszufallen als im ersten Teil, doch fühlen sich die Fans von der Handlung und der Weiterentwicklung der Charaktere scheinbar gut abgeholt. Noch vor der Veröffentlichung konnte auch dieser Teil bereits erste Rekorde purzeln lassen. So wurde der Trailer innerhalb von nur einem Tag nach Veröffentlichung über 113 Millionen mal angeklickt und auch der Vorverkauf schlägt jeden bisher dagewesenen Animationsfilm bereits um Längen.

Wer den ersten Teil der Eiskönigin mochte, darf und wird um die Fortsetzung definitiv nicht herumkommen. In meinem Fall sind es heute aber verkehrte Rollen – Während bei Teil 1 meine kleine Tochter mich anbettelte mit ihr ins Kino zu gehen, bin ich es nun der sie um ihre Begleitung bittet.

Und diese kleine Werbung zum Schluss muss sein: Wir empfehlen euch selbstredend den Genuss des zweiten Teils der Eiskönigin im XXL-Kinosaal des IMAX 4K auf dem Gelände das Technik Museum Sinsheim. Nirgendwo sonst erlebt ihr Blockbuster mit mehr Schärfe, besserem Sound und echter Brillanz als bei unserem geschätzten Medienpartner in Sinsheim. Wir wünschen euch viel Vergnügen mit “Die Eiskönigin 2”.

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