Untergrombacher Torball-Trainer will Weltmeistertitel verteidigen

Untergrombacher Torball-Trainer will Weltmeistertitel verteidigenHans-Dieter Weidner und die deutsche Torball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft im schweizerischen Magglingen

Die deutsche Torballnationalmannschaft der Herren wird als Titelverteidiger an den fünften IBSA-Weltmeisterschaften in Magglingen in der Schweiz vom 25.06. bis 28.06.2015 teilnehmen. Neben dem Gastgeber aus der Schweiz wird sich die Mannschaft um Chef-Trainer Hans-Dieter Weidner aus Untergrombach mit der Konkurrenz aus Argentinien, Frankreich, Italien und Österreich in einer Doppelrunde jeder gegen jeden messen müssen. Die vier Ersten erreichen dann das Halbfinale, anschließend Finale und Spiel um Platz 3.

„Die Mannschaft hat ein straffes und intensives Trainingsprogramm und mehrere Lehrgänge absolviert“, so Hans-Dieter Weidner. Er fügt hinzu: „Wir fanden gute und familiäre Trainingsbedingungen in der Südbadischen Sportschule Steinbach und tolle Unterstützung im Umfeld, so dass wir gut vorbereitet in die Schweiz fahren können.“ Der Kapitän der Herren-Torballnationalmannschaft, Hans Demmelhuber, ergänzt: „Wir haben gut miteinander gearbeitet und sind als Mannschaft zusammengewachsen. Nun freuen wir uns auf das Turnier und die Herausforderung den Titel zu verteidigen.“ Während die Herren ihren Titel behalten möchten, kämpft die Damenmannschaft darum, den Pokal wieder zu bekommen.

Torball ist eine Ballsportart für sehende, sehbehinderte sowie blinde Menschen und wird in Deutschland inklusiv angeboten. Das Spielfeld ist 16 Meter lang und 7 Meter breit. Pro Team sind drei Spieler auf dem Feld. In der Mitte sind drei Seile mit Glöckchen gespannt, unter denen der Ball, der mit Glöckchen gefüllt ist, geworfen wird. Die gesamte Grundlinie beschreibt das Tor vor dem jeweils eine Mannschaft postiert ist. Der Ball wird hin und her geworfen und die Teams versuchen bei den Ballwechseln ein Tor zu erzielen beziehungsweise das eigene Tor sauber zu halten.

Die Torballspieler sind sehr stark auf das Gehör und schnelle Reaktionen angewiesen. Alle tragen eine lichtundurchlässige Brille, damit Chancengleichheit zwischen Aktiven mit und ohne Sehfähigkeit besteht.
Solche Großereignisse verursachen stets erhebliche Kosten beispielsweise für Sportkleidung und -materialien. „Leider gibt es nur wenige Fördermöglichkeiten“, so Weidner, der sich mit der Torballnationalmannschaften über finanzielle Unterstützung und eine wachsende Fangemeinschaft freuen würde. Interessierte, die Lust haben, Torball einmal praktisch auszuprobieren, können sich bei ihm in Untergrombach melden.

Die Torballnationalmannschaften der Damen und Herren sind auch auf Facebook aktiv und freuen sich über jeden Besuch auf: https://facebook.com/TorballNationalmannschaftDeutschland   (PM)

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