Ubstadt-Weiher modernisiert Kläranlage

KLW Bild PresseEinstimmig hatte der Gemeinderat im Oktober vergangenen Jahres den Beschluss getroffen, die Kläranlage Ubstadt-Weiher auf den „Prüfstand“ zu stellen. Konkret wurde hierzu eine Konzepterstellung zur Energie-, Betriebsmittel- und Klärschlammoptimierung in Auftrag gegeben. Damit betraut wurde eine auf derartige Aufgaben spezialisierte Firma mit Sitz in Leipzig, welche bundesweit auf Kläranlagen tätig und somit bestens mit Optimierungsabläufen im Bereich der Abwasserentsorgung vertraut ist. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse konnten nun im Rahmen einer Sitzung dem Ausschuss für Umwelt und Technik vorgestellt werden.

Nach Meinung der Fachleute gibt es auf der Kläranlage Optimierungspotenzial in diversen Abläufen. U.a. wurden konkrete Maßnahmen in den Bereichen der Faulung sowie der Belebung bis sogar hin zum zukünftigen Einsatz eines Blockheizkraftwerks detailliert vorgetragen. Nach Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen könne man, so die Fachfirma, von jährlichen Einsparungen in Höhe von bis zu 80.000 € ausgehen. Dies entspräche immerhin ca. 17 % aller jährlich anfallenden Kosten der Kläranlage. Dem gegenüber stünden für die Umsetzung der notwendigen Optimierungsmaßnahmen, welche sukzessive in den nächsten 2-3 Jahren abgearbeitet würden, Investitionskosten von rd. 200.000 €; wobei hierbei der größte Anteil mit rd. 160.000 € auf die Neuerrichtung eines Blockheizkraftwerks entfallen würde. Nach Diskussion im Anschluss an die Vorstellung sprach der Ausschuss für Umwelt und Technik einstimmig der Gemeindeverwaltung die Empfehlung aus, einen bereits im Haushalt 2014 vorgesehenen Ansatz von 20.000 € für weitere vertiefende Untersuchungen und auch schon für konkrete Umsetzungen der vorgeschlagenen Maßnahmen zu verwenden.

Themenbezogen wurde der Ausschuss noch von der Verwaltung über einen Zwischenfall informiert, welcher sich am Sonntag, den 23.03.2014 auf der Kläranlage ereignet hatte. Hierbei war aufgrund einer Verkettung von verschiedenen Umständen, darunter der Ausfall zweier Förderschnecken und einem dadurch entstandenen Rückstau, vorgeklärtes Abwasser aus einem Becken getreten. Eine hinzu gerufene Fachfirma konnte die Förderschnecken wieder zum Laufen bringen, sodass sich die Situation entschärfte. Schäden durch das übergelaufene Wasser, welches zum größten Teil über einen Sickerschacht wieder zurück zur Anlage lief, waren nicht zu verzeichnen.

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