Treffen sich zwei Bruchsaler in der Wüste….

Geburtstagsständchen in der Wüste 3Geburtstagsständchen in der Wüste Negev

Jüdisches Leben im Kraichgau trifft in Israel auf die Große Kreisstadt Bruchsal

Auf unserer Vereinsreise nach Israel und Jordanien (26.05. -5.06.15) hatten wir in der Negev-Wüste am Samstag, 30. Mai, ein unerwartetes Erlebnis:.Unsere Gruppe erkundete das Tel Be’er Scheva (gleichnamige Stadt aus der Zeit Abrahams/ 11. Jh. v. Chr., das zum UNESCO- Weltkulturerbe gehört), dessen Städteplanung als Muster für die biblische Zeit gilt. Wir meinten in der großartigen alten Stadtanlage alleine zu sein. Einer zweiten Gruppe in den ausgedehnten Anlagen schenkten wir zunächst keine weitere Beachtung.

Die Szenerie wirkte wie eine Fata Morgana. Ja, tatsächlich, es war keine Täuschung: Elisabeth Hilbert, die Vorsitzende von Jüdisches Leben Kraichgau e.V. war sich nach anfänglichen Zweifeln sicher, Bruchsals Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold- Schick in der zweiten Gruppe identifiziert zu haben.

Das Staunen und die Freude des gegenseitigen Erkennens war groß.

Es stellte sich heraus, dass es sich um die Reisegruppe mit Andrea Knauber, der Bruchsaler Pfarrerin der Christusgemeinde aus Unter- und Obergrombach, handelte. Sie hatte die Israelreise auf Spuren des Alten und Neuen Testamentes so konzipiert, dass sie im Süden des Landes, in der Wüste Negev, begann. Schnell wurde uns bekannt, dass sowohl die Oberbürgermeisterin als auch Roswitha Menzke aus Zaisenhausen, eine Teilnehmerin unserer Reisegruppe mit „Jüdisches Leben Kraichgau“, genau an diesem Samstag Geburtstag hatten.

Ja noch mehr: Helga Giraud, die Leiterin der Krankenhausapotheke, die zur Bruchsaler Gruppe gehörte, hatte unterdessen eine langjährige Mitarbeiterin bei den Reisenden von Jüdisches Leben Kraichgau ausfindig gemacht: Petra Winter aus Heidelsheim. Ein großes Hallo… Ein Geburtstagsständchen für beide Geburtstagskinder und ein Gruppenfoto rundete dieses historische Treffen auf Jahrtausende alten Ruinen ab… Die uralten Wurzeln unserer Kultur hatten zwei Gruppen aus dem fruchtbaren Kraichgau in der unwirtlichen Wüste Negev zusammengeführt.

 

Bericht: Jüdisches Leben Kraichgau e. V

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